Die Wasserball-Männer der Wasserfreunde Spandau 04 mussten sich am Freitag, 2. Oktober, im DSV-Supercup gegen Waspo 98 Hannover mit 9:21 geschlagen geben. Im Stadionbad Hannover stellte der Favorit mit einem schnellen 5:0 die Weichen früh auf Sieg. Für Spandau blieb es ein Abend, an dem die Mannschaft ihr Potenzial nicht wie erhofft auf das Wasser bringen konnte.
Schon die Anreise verlief unter schwierigen Bedingungen: Rund fünf Stunden Bahnfahrt und mehr als eine Stunde Verspätung erschwerten die Vorbereitung auf die Partie. Auch wenn dies den Start nicht allein erklärt, waren die Voraussetzungen für das Duell mit dem favorisierten Gastgeber alles andere als ideal.
Spandau fand in den ersten Minuten nicht die nötige Konzentration und Abstimmung. Nach etwa fünf Minuten lag das Team bereits mit 0:5 zurück. Dieser frühe Rückstand erwies sich als zu große Hypothek. Waspo präsentierte sich an diesem Abend als die stärkere Mannschaft und ließ Spandau nicht mehr entscheidend herankommen.
Nach einem 2:6 im ersten Viertel und einem 1:7 im zweiten Abschnitt ging es aus Spandauer Sicht mit 3:13 in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel folgten ein 3:5 und ein ausgeglichenes 3:3 im Schlussviertel. Am klaren Ausgang der Partie änderte dies jedoch nichts mehr.
Für Spandau trafen Marko Bošković dreimal und Sebastian Andruškiewicz zweimal. Reuel D’Souza, Marek Tkac, Arne Hoffmann und Matej Čaraj steuerten jeweils einen Treffer bei.
Mit den guten Auftritten bei der Champions-League-Qualifikation in Oradea hatte Spandau zuletzt gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Daran konnte das Team im Supercup nicht anknüpfen. Gegen den Favoriten war ein Sieg keine Selbstverständlichkeit, dennoch hatte sich Spandau vorgenommen, die Begegnung mit mehr Gegenwehr und größerer Konstanz zu gestalten.
Nun gilt es, die Partie gemeinsam aufzuarbeiten und den Blick auf die nächste Aufgabe zu richten. Bereits in zwei Wochen steht das Spiel beim ASCD Duisburg an. Dort möchte die Mannschaft wieder konzentrierter auftreten und an die positiven Ansätze aus Oradea anknüpfen.