Die Wasserfreunde Spandau 04 haben das Auswärtsspiel beim VfL Bochum souverän für sich entschieden. Trotz des Ausfalls von Kapitänin Gesa Deike, die nach einem Daumenbruch aus dem letzten Champions-League-Spiel pausieren musste, dominierte das Team das als „Spitzenspiel“ angekündigte Duell von Beginn an deutlich.
Bereits im ersten Viertel legten die Spandauerinnen den Grundstein für den späteren Erfolg. Eine stabile Defensive, angeführt von Torhüterin Jess Milicich, ließ nur wenige Chancen zu und ermöglichte eine frühe 5:1-Führung.
Den Bochumerinnen fehlte im Angriff über weite Strecken die notwendige Durchschlagskraft gegen die taktisch sehr gut eingestellte Mannschaft von Trainer Marko Stamm.
Auch offensiv präsentierten sich die Wasserfreunde äußerst effektiv. Beim deutlichen 21:9-Erfolg überzeugte vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung. Mehrere Spielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen und trugen damit zu diesem klaren Ergebnis bei.
Der überzeugende Sieg unterstreicht einmal mehr die starke Form der Spandauerinnen.
Bronze für die U18-Wasserballerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 beim Deutschen Wasserball-Pokal
Beim Deutschen Wasserball-Pokal der U18 weiblich 2026 in Hamburg konnten die Wasserfreunde Spandau 04 einen überraschenden und zugleich beeindruckenden Erfolg feiern. Mit zwei Siegen aus vier Spielen sicherte sich das Team am Ende den dritten Platz und damit die Bronzemedaille.
Bereits im ersten Spiel setzte die Mannschaft ein klares Ausrufezeichen. Gegen den Eimsbütteler TV gelang ein hart umkämpfter 21:18-Sieg, der früh zeigte, dass die Spandauerinnen trotz fehlender gemeinsamer Turniervorbereitung sofort auf Wettbewerbsniveau agieren konnten.
Im weiteren Verlauf des Turniers folgten ein weiterer überzeugender Sieg sowie zwei Niederlagen gegen starke Gegner. Die Ergebnisse im Überblick:
Trainer Marc Politze zeigte sich nach dem Turnier sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams:
„Die Mannschaft ist über sich hinausgewachsen. Besonders beeindruckend war die Mischung aus zwei erfahrenen Bundesligaspielerinnen und vielen Spielerinnen, die eigentlich noch in der U14 spielen.“
Zusätzlich musste die Mannschaft während des Turniers eine besondere Herausforderung meistern. Die etatmäßige Torhüterin fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus. In jedem Spiel stellte sich daher eine Feldspielerin ins Tor – eine ungewohnte Rolle für Sude Yalinliolan, Zoë Günther und Eva Netseplyayeva.
Durch eine sehr gut organisierte Defensive, angeführt von Kapitänin Nele Politze, sowie großen Teamgeist und gegenseitige Unterstützung gelang es den Spandauerinnen dennoch immer wieder, gegnerische Chancen früh zu unterbinden.
Am Ende spielte jede einzelne Spielerin am Limit – und oft darüber hinaus. Der dritte Platz ist daher nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen für die Entwicklung des Mädchen- und Frauenwasserballs bei den Wasserfreunden Spandau 04.
Sude Yalinliolan
Julika Mühlmann
Bianca Mitternauer
Anouk Politze
Eva Netseplyayeva
Nele Politze
Greta Cygan
Lina Bruns
Jordan Isabella Häntsch
Laura Neufeld
Lilli Radloff
Zoë Günther
Trainerteam:
Marc Politze & Álvaro Rasche
Der Erfolg in Hamburg zeigt: Im Berliner Mädchen- und Frauenwasserball wächst eine neue Generation talentierter Spielerinnen heran.
Liebe Mitglieder,
am Freitag, den 30.01.2026, fand die jährliche Mitgliederversammlung statt. Vor dem Hintergrund anhaltender Kostensteigerungen, insbesondere infolge von Inflation und gestiegenen Personalkosten, wurden die vom geschäftsführenden Präsidium eingebrachten Anträge – darunter die Anpassung der Gemeinkosten sowie der Leistungssportumlage – mehrheitlich durch die Mitgliederversammlung angenommen.
Diese werden nachfolgend zu Informationszwecken aufgeführt:
„Die Gemeinkosten werden ab 01.02.2026 um 2 € je Mitglied und Monat angehoben.
Ab dem Jahr 2027 erfolgt eine jährliche Anpassung von 1 € pro Monat und Mitglied, beginnend zum 01.01.2027.“
Abstimmungsergebnis:
Der Antrag 1 wurde durch die Mitgliederversammlung mehrheitlich angenommen.
„Die Leistungssportumlage wird ab dem 01.02.2026 um 2 € je Mitglied und Monat erhöht.“
Abstimmungsergebnis:
Der Antrag 2 wurde durch die Mitgliederversammlung mehrheitlich angenommen.
Änderung zur Beendigung der Mitgliedschaft von § 12 Absatz 1, Satz 1:
„Der freiwillige Austritt aus dem Verein kann nur zum 30.06. des jeweiligen Kalenderjahres in schriftlicher Form erfolgen.
Das Kündigungsschreiben muss bis spätestens 31.03. des Jahres bei der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein.
Die Kündigung wird erst wirksam, wenn der Mitgliedsausweis bis spätestens zum 15.07. der Geschäftsstelle des Vereins zurückgereicht worden ist.“
Abstimmungsergebnis:
Der Antrag 3 wurde durch die Mitgliederversammlung mehrheitlich angenommen.
Weitere Informationen zur neuen Beitragsstruktur der Schwimm- und Wasserballabteilung finden Sie hier:
👉 Beitragsanpassung Schwimmen/Wasserball 2026
Liebe Mitglieder der Abteilung Schwimmen/Wasserball,
auf der Jahresversammlung der Abteilung am Donnerstag, den 22.01.2026, wurden folgende Anträge der Abteilungsleitung zur Abstimmung gestellt und durch die Mitglieder mehrheitlich angenommen:
| Neuer Mitgliedsbeitrag (monatlich) | Neue Leistungssportumlage (verabschiedet auf der Mitgliederversammlung des Hauptvereins) | |
|---|---|---|
| Vollmitglied | 33 € (alt 30 €) | 6 € (alt 4 €) |
| Kinder/Auszubildende | 25 € (alt 22 €) | 6 € (alt 4 €) |
| Senioren > 65 | 25 € (alt 22 €) | 6 € (alt 4 €) |
Die beschlossene Beitragsanpassung gilt ab Februar 2026.
Da der Beschluss erst Ende Januar gefasst wurde, erfolgt die Abrechnung der Erhöhung organisatorisch gebündelt mit dem Beitrag für März 2026.
Um Missverständnisse im Voraus zu vermeiden, findet ihr hier die beispielhafte Mitgliedsbeitragsrechnung für Abteilungsmitglieder im März und ab April.
(Im Mitgliedsbeitrag März ist die rückwirkende Erhöhung vom Februar enthalten.)
| Betrag März 2026 (einmalig – inkl. rückwirkende Erhöhung Februar) | Betrag ab April 2026 (monatlich) | |
|---|---|---|
| Vollmitglied | 44 € | 39 € |
| Kinder/Auszubildende | 36 € | 31 € |
| Senioren > 65 | 36 € | 31 € |
👉 Aufnahmeantrag für den Bereich Schwimmen/Wasserball
Die Wasserfreunde Spandau 04 haben im Euro Cup ihr bislang stärkstes Saisonspiel gezeigt. Gegen das internationale Schwergewicht VK Sabac aus Serbien setzte sich Spandau mit 18:12 durch, eine Leistung, die international Aufmerksamkeit verdient.
Šabac reist als aktueller Tabellenführer der Regional League Serbien/Montenegro an und hatte gleich zwei amtierende Europameister im Kader. Entsprechend hoch war die Qualität des Gegners, umso beeindruckender die geschlossene Mannschaftsleistung der Berliner.
Von Beginn an spielte Spandau mutig, temporeich und mit klarer Struktur im Angriff. Besonders herausragend: Nikola Kojic, der mit fünf Treffern maßgeblich zum Erfolg beitrug. Doch nicht nur einzelne Akteure, sondern das gesamte Team überzeugte über die komplette Spielzeit hinweg, defensiv stabil, offensiv variabel und mit großer Intensität.
Auch international blieb die Leistung nicht unbemerkt. Der offizielle Account von European Aquatics (euro.waterpolo) teilte eine Szene des Spiels mit den Worten:
„Everybody loves a good backhand – and Florian Bruns delivered a beauty for Spandau.“
Ein spektakulärer Rückhand-Treffer von Florian Bruns, der exemplarisch für den Mut und die Spielfreude des Teams stand.
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Trotz dieses starken Auftritts reichte es am Ende nicht für das Weiterkommen. Da der Tabellenführer unserer Euro-Cup-Gruppe, RN Savona, am letzten Spieltag sein Heimspiel gegen Šabac verlor, schied Spandau mit neun Punkten als Gruppendritter aus dem Wettbewerb aus.
Ein besonders bitteres Szenario, denn mit der Leistung dieses Abends hätte das Team zweifellos das Potenzial für die nächste Runde gehabt.
Auch wenn der Wettbewerb hier endet, setzt dieses Spiel ein klares Zeichen: Spandau kann auf internationalem Niveau mithalten und mehr.
Am Sonnabend, den 14. Februar, steht für die Wasserfreunde Spandau 04 bereits das nächste Heimspiel an: Um 16:00 Uhr geht es in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg gegen den SV Cannstatt. Nach den starken internationalen Auftritten will das Team den Schwung nun mit in die Bundesliga nehmen. Vor heimischem Publikum soll der nächste wichtige Sieg folgen.
Die Wasserfreunde Spandau 04 sind mit einem klaren Statement ins neue Jahr gestartet. Beim Auswärtsspiel in Potsdam gelang ein deutlicher 22:9-Erfolg gegen die OSC Potsdam Orcas – eine dominante Leistung über alle Viertel hinweg.
Für eine besondere Konstellation sorgte die Trainerfrage: Peter Röhle übernahm bei diesem Spiel die Verantwortung an der Seitenlinie. Hintergrund: Marin Restovic, Cheftrainer der Spandauer, saß zeitgleich beim Nachwuchs im Gunst-Pokal auf der Bank. Der Wechsel zahlte sich aus und Spandau präsentierte sich fokussiert, spielfreudig und eiskalt im Abschluss.
Ein überzeugender Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Nach dem deutlichen Sieg unserer Männer legten auch die Wasserfreundinnen nach: Mit einem klaren 20:7-Erfolg gegen den SSV Esslingen bestätigte das Team der Wasserfreunde Spandau 04 seine Topform und das unter besonderen Umständen.
Schaut euch hier die Wiederholung des heutigen Spiels an: https://www.youtube.com/watch?v=bxV7JK6x4K4
Ein großer Teil der Spandauer Spielerinnen war erst in der vergangenen Nacht von der Europameisterschaft auf Madeira zurückgekehrt. Aufgrund fehlender Landemöglichkeiten in Berlin zog sich die Anreise bis in die späten Stunden. Umso bemerkenswerter ist die geschlossene Teamleistung, mit der Spandau von Beginn an das Tempo bestimmte und die Partie früh entschied.
Trotz kurzer Regenerationszeit präsentierten sich die Wasserfreundinnen konzentriert, physisch präsent und taktisch klar. Die Defensive stand stabil, im Angriff wurde variabel und konsequent abgeschlossen – das Ergebnis: 13-Tore-Differenz und ein rundum überzeugender Auftritt.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits morgen (Sonntag) um 12:00 Uhr steht das Rückspiel erneut in Berlin an. Ein besonderer Dank gilt dem SSV Esslingen, der auf sein Heimrecht verzichtet hat und damit dieses enge Programm möglich machte.
Kommt vorbei und unterstützt unsere Wasserfreundinnen – starke Leistungen verdienen volle Ränge.
Wettbewerb: Water Polo Euro Cup Men 2025/2026
Spiel: Wasserfreunde Spandau 04 (GER) – VK Šabac Elixir (SRB)
Datum: Donnerstag, 12. Februar 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, Berlin
Die Wasserfreunde Spandau 04 empfangen im Water Polo Euro Cup Men 2025/2026 den serbischen Topklub VK Šabac Elixir.
Der Wettbewerb wird von European Aquatics ausgetragen und mit VK Šabac Elixir kommt ein physisch starkes und international erfahrenes Team nach Berlin. Für Spandau 04 ist das Heimspiel ein zentraler Gradmesser in der laufenden Euro-Cup-Saison und eine große Chance, mit Heimvorteil wichtige Punkte auf europäischer Bühne zu sammeln.
Wichtig für alle Fans:
Die Freikarte garantiert freien Eintritt für jede Person, unabhängig davon, ob Vereinsmitglied oder nicht.
Ohne Vorzeigen der Freikarte wird regulärer Eintritt erhoben.
Sichert euch eure Freikarte, kommt in die Halle und sorgt für echte Europapokal-Atmosphäre.
Einladung zur Mitgliederversammlung der Wasserfreunde Spandau 04 e.V. am Freitag, 30. Januar 2026 um 19:00 Uhr im „Clubhaus Alfreds“ (Prinz-Friedrich-Karl-Weg 8, 14053 Berlin)
Das geschäftsführende Präsidium stellt gem. § 17, Absatz 3 Buchstabe "l" in Verbindung mit Buchstabe "i" folgende Anträge:
1. Gemeinkostenerhöhung
"Die Gemeinkosten werden ab 01.02.2026 um 2 € je Mitglied und Monat angehoben. Ab dem Jahr 2027 erfolgt eine jährliche Anpassung von 1 € pro Monat und Mitglied, beginnend zum 01.01.2027."
2. Leistungssportumlage
"Die Leistungssportumlage wird ab dem 01.02.2026 um 2 € je Mitglied und Monat erhöht."
3. Änderung zur Beendigung der Mitgliedschaft von § 12 Absatz 1, Satz 1;
"Der freiwillige Austritt aus dem Verein kann nur zum 30.06. des jeweiligen Kalenderjahres in schriftlicher Form erfolgen. Das Kündigungsschreiben muss bis spätestens 31.03. des Jahres bei der Geschäftsstelle des Vereins eingegangen sein. Die Kündigung wird erst wirksam, wenn der Mitgliedsausweis bis spätestens zum 15.07. der Geschäftsstelle des Vereins zurückgereicht worden ist."
Die Einladung gilt als satzungsgemäß im Sinne von § 17 unserer Satzung, eine besondere Einladung erfolgt daneben nicht.
Nach § 9 unserer Satzung sind alle Mitglieder (Mitglieder nach Vollendung des 16. Lebensjahres) stimmberechtigt.
Anträge zur Mitgliederversammlung sind bis zum 16. Januar 2026 (Satzungsänderungen) bzw. 20. Januar 2026 (Sonstige Anträge) schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen (§ 17 Abs.1 Satz 6 der Satzung).
Hinweis
Die Präsidiumssitzung (geschäftsführendes und erweitertes Präsidium) zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung findet am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19:00 Uhr im „Clubhaus Alfreds“ statt. Um möglichst vollständiges Erscheinen wird gebeten.
Hagen Stamm
Präsident
Eine schwere Aufgabe steht den Berlinern kurz vor Weihnachten noch bevor. Die Hauptstädter werden im Pokalachtelfinale beim Titelverteidiger Waspo 1898 Hannover antreten. Das ist der erste Durchgang unter Einbeziehung der Top-Teams und die dritte Runde des seit 1972 ausgetragenen Wettbewerbs.
Dieser Start ist die denkbar schwerste Variante. Erst am vergangenen Wochenende hat es in Schöneberg zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde diese Paarung gegeben – und die favorisierten Niedersachsen haben deutlich mit 20:13 (14:7) dominiert. Es war das zweite Saisonduell zwischen den beiden Rivalen, nachdem Mitte Oktober auch das Supercup-Finale mit 14:10 zugunsten von Waspo ausgegangen war.
Die Niedersachsen sind nicht nur national, sondern auch international aktuell gut positioniert. Während Spandau im Euro Cup bereits aus dem Rennen ist, hat Waspo zuletzt drei Erfolge in der Champions League gelandet.
Alles in allem standen sich die Kontrahenten 13-mal in Pokal-Endspielen gegenüber – neunmal siegte Hannover (1998, 2017-2022, 2025), nur fünfmal Spandau (1991, 1999-2000, 2020, 2024).
Diesmal handelt es sich allerdings nicht um ein Endspiel, sondern um ein Achtelfinale. Es stellt sich die Frage, ob es für die Attraktivität des Sports förderlich ist, dass die aktuell beiden besten Teams so früh aufeinandertreffen. Dies wäre während der Auslosung mit einer Setzliste und unterschiedlichen Töpfen zu vermeiden.
In einer aktuellen Statistik ist „Waspo“ der eindeutige Favorit: Spandau hat in den letzten acht Duellen gegen die Hannoveraner achtmal in Folge verloren. Aber die Wasserfreunde reagieren nicht mutlos. Das Team wird sich trotzig, mutig, kampfbereit, entschlossen, beherzt und resolut einsetzen.