Die Wasserfreunde Spandau 04 sind mit einem klaren Statement ins neue Jahr gestartet. Beim Auswärtsspiel in Potsdam gelang ein deutlicher 22:9-Erfolg gegen die OSC Potsdam Orcas – eine dominante Leistung über alle Viertel hinweg.
Für eine besondere Konstellation sorgte die Trainerfrage: Peter Röhle übernahm bei diesem Spiel die Verantwortung an der Seitenlinie. Hintergrund: Marin Restovic, Cheftrainer der Spandauer, saß zeitgleich beim Nachwuchs im Gunst-Pokal auf der Bank. Der Wechsel zahlte sich aus und Spandau präsentierte sich fokussiert, spielfreudig und eiskalt im Abschluss.
Ein überzeugender Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Nach dem deutlichen Sieg unserer Männer legten auch die Wasserfreundinnen nach: Mit einem klaren 20:7-Erfolg gegen den SSV Esslingen bestätigte das Team der Wasserfreunde Spandau 04 seine Topform und das unter besonderen Umständen.
Schaut euch hier die Wiederholung des heutigen Spiels an: https://www.youtube.com/watch?v=bxV7JK6x4K4
Ein großer Teil der Spandauer Spielerinnen war erst in der vergangenen Nacht von der Europameisterschaft auf Madeira zurückgekehrt. Aufgrund fehlender Landemöglichkeiten in Berlin zog sich die Anreise bis in die späten Stunden. Umso bemerkenswerter ist die geschlossene Teamleistung, mit der Spandau von Beginn an das Tempo bestimmte und die Partie früh entschied.
Trotz kurzer Regenerationszeit präsentierten sich die Wasserfreundinnen konzentriert, physisch präsent und taktisch klar. Die Defensive stand stabil, im Angriff wurde variabel und konsequent abgeschlossen – das Ergebnis: 13-Tore-Differenz und ein rundum überzeugender Auftritt.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits morgen (Sonntag) um 12:00 Uhr steht das Rückspiel erneut in Berlin an. Ein besonderer Dank gilt dem SSV Esslingen, der auf sein Heimrecht verzichtet hat und damit dieses enge Programm möglich machte.
Kommt vorbei und unterstützt unsere Wasserfreundinnen – starke Leistungen verdienen volle Ränge.
Gestern siegten die Berliner in ihrem 5. Euro-Cup Spiel gegen die Mannschaft von Steaua Bukarest mit 13:10 (4:4, 3:1, 2:2, 4:3). Im Spielverlauf gestaltete sich das Ergebnis ausgeglichen, bis die Berliner sich im 3. Viertel einen 3-Tore-Abstand erspielten. Diesen Vorteil ließen sich die Recken von Trainer Restovic nicht mehr nehmen und konnten bis zum Ende des Spiels das Team aus der Hauptstadt von Rumänien auf Distanz halten. Das Team und sein wieder hervorragend aufgelegter Kapitän Laszlo Baksa im Tor zeigten über die gesamte Spielzeit eine geschlossene, stark motivierte Mannschaftsleistung.
Die Torschützen der Berliner:
Nikola Kojic 4, Aleks Sekulic, Till Hofmann, Marton Nagy je 2 Tore, Yannek Chiru, Damjan Vujicic, Tobias Bauer je 1 Tor.
Morgen steht nun bereits die nächste große Herausforderung an. In der Bundesliga empfangen die Spandauer den deutschen Meister W98 Waspo Hannover. Diese Aufgabe erscheint aktuell größer als das Spiel im Euro-Cup gegen Bukarest. Die Hannoveraner schwimmen gerade auf einer Erfolgswelle. Sie konnten die letzten 3 Spiele in der Champions League, zweimal gegen Sabadell (Esp) und einmal gegen das Spitzenteam von CN Marsaille, gewinnen.
Spandaus Trainer Marin Restovic ist gewarnt. Nachdem am 11.10.2025 beim Supercup in Hannover die erste Begegnung dieser Saison noch mit 14:10 an den Gastgeber gegangen ist, soll es sich diesmal ändern. „Wenn mein Team morgen die Leistung abruft, die es in der Lage ist zu spielen, werden es die Niedersachsen sehr schwer haben in Berlin zu gewinnen“, so der Trainer.
Der Appel der Wasserfreunde Spandau 04 an die Fans: „Kommt in die Schwimmhalle nach Schöneberg und unterstützt das Team auf dem Weg zum ersten Tabellenplatz!“
Hier der Hinweis zur Homepage der Wasserball Bundesliga:
Dort sind alle Informationen zur laufenden Bundesligasaison der Frauenrunde sowie der Männerrunde zu finden.
Wasserfreunde Spandau 04
Sportliche Leitung
Peter Röhle