Unsere Männer haben das letzte Heimspiel in diesem Jahr in der Champions-League mit 6:13 gegen CN Barceloneta (ESP) verloren. Zum Ende hin konnte der Rückstand auch nicht mehr aufgeholt werden. Unter den zahlreichen Zuschauern war diesmal auch der Bezirksbürgermeister von Spandau, Frank Bewig, anwesend.


Heute am 18. Oktober haben unsere Männer den griechischen Meister NO Vouliagmeni in eigener Halle mit 14:13 geschlagen.

Unsere Männer haben heute am 11. Oktober in der Wasserball-Bundesliga in der Schöneberger Schwimmhalle den OSC Potsdam mit 16:3 besiegt.
Wir verweisen hier auch gleich auf das nächste Champions-League unserer Herren am Mittwoch, 18. Oktober um 19.30 Uhr, ebenfalls in der Schöneberger Schwimmhalle. Gegner ist der griechische Meister NO Vouliagmeni. Vereinsmitglieder haben freien Eintritt.
Ein grandioser Heimauftritt hat die Wasserfreunde Spandau 04 nicht nur in die Punkteränge der Champions League, sondern auch europaweit ins Gespräch gebracht: Am zweiten Spieltag der Gruppe D siegten die Berliner eindrucksvoll gegen Frankreichs Meister CN Marseille nach durchweg klarer Führung mit 13:10 (4:2, 3:0, 3:4, 3:4) Toren und haben damit die Chance auf das Weiterkommen gewahrt. Nationalspieler Denis Strelezkij erwischte mit gleich fünf Treffern einen Sahnetag.
„Das war eine Gala-Vorstellung, das Beste, was ich seit langem von unserer Mannschaft gesehen
habe“, resümierte geradezu verzückt Wasserfreunde-Präsident Hagen Stamm, der die Heimpartie im Stream von OstSport.TV co-kommentierte. Die Gastgeber präsentierten sich gegen das mit vielen osteuropäischen Assen, darunter zwei der frischgebackenen ungarischen Weltmeister, und französischen Nationalspielern gespickte Star-Ensemble von Beginn an mit nur kurzen und wenigen Aussetzern wie aus einem Guss und überzeugte sowohl in der Abwehr mit dem starken Torhüter Laszlo Baksa, als auch im Angriff mit dem fünfmaligen Torschützen Denis Streletzkij. Neben Strelezkij trafen Marek Tkac, Marin Tomasovic, Stamm ( je 2), Bilan Gbadamassi und Tyler Abramson für den deutschen Meister.
Text: Wolfgang Philipps

Der Supercup bleibt in Berlin – am 3.10., dem nationalen
Feiertag, gewannen die Männer vor heimischen
Publikum gegen Waspo 98 Hannover mit 12:11. Bereits
2022 gewannen die Berliner, damals in Hannover, den
Supercup. Damals hieß es 12:9 für die Spandauer.
Die Saison hat gerade erst begonnen, und schon haben die
Frauen ihren ersten Titel der Saison geholt. In einem einseitigen Spiel gewannen die Frauen gegen den SV Bayer Uerdingen 08 deutlich mit
22:9. Das Spiel fand unmittelbar nach den Männern ebenfalls in Schöneberg statt.



Unsere Herren verloren heute leider in Barcelona bei dem professionellen Wasserballverein Club Natació Atlètic-Barceloneta mit 16:6.
Am Samstag, 7. Oktober um 19.30 Uhr findet das erste Heimspiel der Herren in der Schöneberger Schwimmhalle gegen CN Marseille statt und wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Fans. Freikarten liegen bei uns im Clubhaus und in der Geschäftsstelle aus.
Oben von links: Laszlo Baksa, Maurice Jüngling, Marko Stamm, Marek Tkac
Mitte von links: Dusan Banicevic, Marin Tomasovic, Mateo Cuk, Sebastian Andruszkiewicz, Mark Dyck, Bilal Gbadamassi, Yannek Chiru
Unten von links: Tamas Sedlmayer, Jelto Spijker, Tyler Abramson, Denis Strelezkij, Andrei Prioteasa
Deutscher Wasserball-Meister der Männer 2023 wurden die Wfr Spandau 04. Das dritte Finalspiel am 21.5.2023 gewannen die Berliner mit 12:9 (3:3; 4:1; 2:2: 3:3). Die Finalserie endete damit 3:0 für die 04-Spandauer.
Es war der erste DM-Titel seit 2019 für die Wfr Spandau 04. Insgesamt war es bereits der 38. Meistertitel für Spandau 04.
Rbb24.de, ab Minute 3:44
https://www.rbb-online.de/rbb24/videos/20230521_2145/rbb-sport.html
Youtube (Mirko Seifert)
https://www.youtube.com/watch?v=2txBsnci1kM
Ihren letzten internationalen Auftritt der Saison 2022/23 haben die Wasserfreunde Spandau 04 am Dienstag, dem 14. Spieltag der Champions-League-Hauptrunde der Gruppe B, beim serbischen Top-Team von VK Novi Beograd. Die Stimmung im Berliner Team ist erfreulich gut, denn am Sonntag kehrten die Wasserfreunde nach einer langen Pause, seit 2019, auf den nationalen Thron, den zuletzt drei Jahre in Folge Waspo Hannover, zurück.
In einem epischen Duell, in dem die Wasserfreunde in den beiden ersten Matches zum deutlichen Rückstande – beim Auftakt in Hannover hieß es im Schlussviertel 8:10 aus Spandau-Sicht, im zweiten Match in Berlin gar 6:11 – zum Unentschieden nach regulärer Spielzeit wettmachten, was die Entscheidung in 5-Meter-Werfen und 14:13 bzw. 15:13-Happyends zugunsten der Spandauer ermöglichte, war das 12:9 am Sonntag fast schon eine Beruhigungspille. Danach hatten die Berliner die Final-Serie mit 3:0 gewonnen. Dieses klare Ergebnis drängt die Dramatik des Finalverlaufs in den Hintergrund.
„Über die ganze Saison betrachtet, war der Erfolg auf jeden Fall verdient“, stellte Präsident Hagen Stamm zutreffend fest, räumte aber auch ein, dass trotzdem Luft nach oben für eine „perfect season“ blieb. Denn das Pokalfinale gegen Hannover ging mit 9:11 verloren und in der Champions League wurde der mögliche und durchaus nahe Einzug ins Final 8 des Königswettbewerbs, das man 2018 schon einmal erreicht hatte, durch Niederlagen und Punktverluste in den Schlüsselspielen verpasst. Damit ist Spandaus internationaler Saisonabschied in Belgrad am Dienstag nur noch ein Match um die „Goldene Ananas“. Die Wasserfreunde gastieren als Tabellen-Siebenter beim Zweiten des Rankings und sind dabei der klare Außenseiter.
Das Team kann nur noch um eine Platzverbesserung kämpfen, die vier Tickets fürs Finale sind längst außer Sicht. Das 15:6 verlorene Hinspiel in Berlin Mitte November 2022 aber muss, damals noch pandemiegezeichnet mit Spielerausfällen, kein Vorzeichen für das Re-Match sein. Spandau will, so der neu gekürte Meister-Trainer Athanasios Kechagias, ein Zeichen für die Zukunft setzen.
Champions League, Hauptrunde Gruppe B
23. Mai 2023
VK Novi Beograd – Wasserfreunde Spandau 04
Spiel 14
Spielbeginn: 20:00 Uhr
Spielort: Belgrad, Stadium SRC 11 April
Der Auftakt des Best of Five-Finales um die 102. Deutsche Meisterschaft im Männer-Wasserball am Mittwochabend zwischen Gastgeber Waspo Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04 gestaltete sich zum spannungsgeladenen Thriller und zum Kraftakt, der erst mit dem letzten Wurf entschieden wurde. Im Fünfmeterwerfen nach dem 10:10 in regulärer Spielzeit war Spandaus Dmitri Kholod mit seinem verwandelten Wurf zum 14:13 für die Gäste der umjubelte Schlussakteur. Zuvor hatte 04-Goalie Laszlo Baksa mit zwei gehaltenen Strafwürfen die Voraussetzung für das Berliner Happy-End geschaffen.
Das gelang den Berlinern erst 19 Sekunden vor Abpfiff mit dem 10:10-Ausgleich durch Roman Shepelev. Davor gab es eine hochklassige Begegnung mit wechselnden Führungen, wobei Waspo anfangs der zweiten Halbzeit mit 6:3 und Mitte des Schlussabschnitts sogar mit 10:8 führte. Dank der Comeback-Qualitäten des Teams und der großartigen Paraden von Torwart Baksas konnten am Ende die Berliner jubeln.
Bei Spandau waren Marek Tkac (5), Roman Shepelev (3) die besten Torschützen. Bei Hannover überraschte Niclas Schipper mit 3 Treffer.
Der Auftaktsieg ist für die Spandauer der erste Schritt zum ersehnten Rückgewinn des nationalen Titels aber bislang nur ein Vorteil. Zwei weitere Erfolge müssen noch erarbeitet werden, bevor gefeiert werden kann. Trainer Kechagias weiß, was Überheblichkeit seines Teams bedeuten kann.
Ob der Heimvorteil bei den beiden Spielen am Wochenende, Samstag (16 Uhr) und Sonntag (14 Uhr) in der Schöneberger Schwimmhalle ein Vorteil sein wird, muss sich erst noch erweisen.
In den sechs Meister-Duellen zwischen den beiden Teams seit 2017 (mit vier Waspo und zwei Berliner Triumphen 2017 und 2019) hat nur einmal der spätere Meister – Waspo Hannover – 2020/21 die Finalserie mit 3:0 Siegen gewonnen.
Der Gewinner des Auftaktspiels in den vergangenen sechs Jahren war am Ende auch Champion – ein gutes Omen? Hannover reist mit dem festen Vorsatz in die Hauptstadt, mit einem Erfolg ein zweites Final-Heimmatch am Mittwoch danach zu erzwingen.
Ergebnis Spiel 1 in Hannover:
Waspo Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 -13:14 n. 5m-Werfen (2:2,3:1,3:5,2:2 – 3:4)
Wasserball Bundesliga 2022/2023
Finale 2 und 3 (Best of Five)
20. Mai 2023
21. Mai 2023
Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover
Spielbeginn: Samstag: 16.00 Uhr
Sonntag: 14.00 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin