Auch in diesem Jahr war das Landhotel „Altes Zollhaus“ im Erzgebirge Austragungsort der offenen internationalen deutschen Meisterschaften im Eisschwimmen. Idyllisch gelegen, unweit der Grenze zu Tschechien, bietet das Hotel mit seinem eigenen See perfekte Bedingungen für dieses besondere Event. Wie jedes Jahr wurde dort im Februar ein 5 × 25 m Becken eingerichtet – die Bühne für außergewöhnliche Leistungen unter extremen Bedingungen.

Am 20. und 21. Februar 2026 gingen die Athletinnen und Athleten bei einer Wassertemperatur von rund 2 Grad an den Start. Trotz der vergleichsweise „milden“ Bedingungen durch die warmen Tage zuvor blieb es eine echte Herausforderung für Körper und Kopf.

Nach der erfolgreichen Teilnahme im vergangenen Jahr – mit Platz 3 in der offenen Wertung sowie Platz 1 in der Altersklasse über 50 m Freistil – war das Ziel klar: eine weitere Steigerung. Dafür wurde das Programm in diesem Jahr um die 100 m Freistil erweitert.

Über die 50 m Freistil konnte erneut ein starker dritter Platz in der offenen Wertung sowie der Sieg in der Altersklasse erreicht werden. Noch erfolgreicher verlief der Start über die 100 m Freistil: Hier gelang der Gewinn der offenen Klasse, was gleichzeitig auch den ersten Platz in der Altersklasse bedeutete.

Ein rundum gelungenes Wochenende mit starken Leistungen und einer klaren Entwicklung zum Vorjahr. Ob im nächsten Jahr der nächste Schritt folgt und die 250 m in Angriff genommen werden, bleibt abzuwarten.

Termine im Überblick

Datum Uhrzeit Hinweis
Mi, 18.03.08:00 – 09:30
Do, 19.03.17:30 – 19:003 Bahnen
Fr, 20.03.16:00 – 18:00
Sa, 21.03.08:00 – 13:00
Mo, 23.03.16:00 – 18:00
Di, 24.03.16:00 – 18:003 Bahnen
Di, 24.03.18:00 – 19:00
Mi, 25.03.08:00 – 09:30
Do, 26.03.17:30 – 19:003 Bahnen
Fr, 27.03.16:00 – 18:00
Sa, 28.03.08:00 – 13:00

Wir freuen uns auf rege Teilnahme im Becken. Bei Fragen wendet euch gerne an das Trainerteam.

Der Sommer und die Freibadsaison mit euch waren toll – vielen Dank für die schöne Zeit, die gute Laune und das faire Miteinander!

Jetzt heißt es wieder: Winterzeit ist Hallenzeit. ❄️

Da unsere Halle weniger Platz bietet als das Freibad, bitten wir euch um ein besonders rücksichtvolles Miteinander.

Achtet aufeinander

Bitte nehmt Rücksicht auf Kinder, ältere Menschen und alle, die sich im Wasser sicher und wohlfühlen möchten. Die allgemeinen Bahnen-Schwimmregeln hängen im Bad aus und gelten für alle Besucher.

👥 Gemeinsam statt gegeneinander

Ein respektvoller Umgang und gegenseitige Rücksicht schaffen ein angenehmes Klima – für alle, ob Vereinsmitglied oder Gast.

Ruhe und Ordnung helfen allen

Haltet euch an die Hinweise des Personals und achtet auf ausreichend Platz beim Schwimmen und am Beckenrand.

Wir freuen uns auf eine schöne Hallenbadsaison mit euch –
für ein gutes Vereinsklima und viele sportliche Momente.

Euer Team der Wasserfreunde Spandau 04

Auch die Masters starteten wie die „Profis“ in Rostock am IGA-Park, um ihre Besten zu ermitteln. Allerdings knapp acht Wochen später. Neu im Programm waren erstmals 1250m, die am Freitag starteten. Der Schwimmkurs war nur durch vier Bojen gekennzeichnet. Eine Runde betrug genau diese neu eingeführte Streckenlänge. Interessant und gut zu schwimmen war die Strecke von der letzten Boje zum Ziel. Immer parallel zum Ufer, dicht neben dem Frachtschiff Dresden. Das Schiff Dresden wurde Ende der 50iger Jahre in der Warnowwerft als 10.000-Tonnen-Stückgut-Frachter mt einer Länge von knapp 160m gebaut. Somit betrug der Schlußspurt für viele knapp 270m, dafür aber wind- und wellenfrei. Das Wetter war leider sehr wechselhaft. Sonne, Wind und Regen, alles war dabei. Die Wassertemperatur betrug am Freitag 20,1 Grad. Deshalb durfte am Freitag nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden. Über Nacht wurde es ziemlich kalt und bei einer steifen Brise betrug die Wassertemperatur in der Warnow am Samstag nur noch knapp 18,5 Grad. Der Schiedsrichter hat aus diesem Grund das Tragen eines Neoprenanzuges frei gegeben. Auch am Sonntag schwammen die meisten Athleten mit dem Neoprenanzug. Die Lufttemperatur war mit 16 bis 19 Grad auch nicht wärmer als das salzhaltige und wellige Wasser. Mit sechs Spandauern waren wir gut vertreten. Gleichzeitig gab es auch eine Wertung für Norddeutsche Meisterschaften. Björn Ludwig gewann in der AK 30–34 zwei Titel und eine silberne Medaille. Olli Kusch bei zwei Starts zwei Titel in der AK 55–59.

Anbei die einzelnen Ergebnisse. Platzierung Norddeutsche Meisterschaft ist mit NM beschrieben.

1250m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 1, 15:37 min, NM 1

Birgit Meiners, AK 65–69, Platz 3, 28:56 min, NM 1


2500m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 1, 31:56 min, NM 1

Olli Kusch, AK 55–59, Platz 1, 31:04 min, NM 1

Cornelie Barthelme, AK 65–69, Platz 3, 49:37, NM 2

Sabine Schorcht, AK 55–59,Platz 8, 42:58, NM 5

Nadine Siwick, AK 40–44, Platz 4, 46:24, NM 2

5000m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 2, 1:06:09 min, NM 2

Olli Kusch, AK 55–59, Platz 1, 1:04:54 min, NM 1

Staffel 3 x 1250m, AK 100–149, Platz 5 in 52:03, mit Björn, Nadine, Olli

Bildunterschriften: Birgit Meiners bei der Siegerehrung, Björn mit seiner Medaillenausbeute, Olli im Ziel nach 5 km mit heißem Tee, Spandauer Masters, von links nach rechts: Olli, Sabine, Nadine, Cornelie, Björn

Unsere Schwimmerin Cornelia Moritz ist in der Altersklasse 65-69 innerhalb von sieben Tagen drei deutsche Altersklassenrekorde geschwommen.

Herzlichen Glückwunsch dazu. Deutsche Mastersmeisterschaften Lange Strecke in Wolfsburg am 15.3., 200m Rücken in 3:11:85. Diese Zeit verbesserte Cornelia gestern bei den Norddeutschen Meisterschaften in Braunschweig auf 3:10,66. Und am Samstag schwamm sie die 100m Rücken in 1:28,52 ebenfalls in neuer deutscher Rekordzeit.

Die Masters in den Altersklassen AK 20 bis hoch zur AK 80 schwammen in diesem Jahr in der Aggertalsperre bei Gummersbach. Die Wassertemperatur betrug knapp 22 Grad. Olli Kusch, AK 55–59, und Björn Ludwig, AK 30–35, vertraten gut unseren Verein. Olli wurde in sehr schnellen Zeiten jeweils Deutscher Meister über 2500m und 5000m. Björn Vizemeister über die kürzere Strecke.
AK 55–59, 2500m, Oliver Kusch, 0:30:51,21
AK 55–59, 5000m, Oliver Kusch, 1:04:03,04
AK 30–35, 2500m, Björn Ludwig, 0:33:35,37

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