Einladung zur Jahresversammlung 2026 der Abteilung Schwimmen/Wasserball
| Datum: | Donnerstag, den 22.01.2026, um 18:00 Uhr |
| Ort: | Clubhaus „Alfreds“, Prinz-Friedrich-Karl-Weg 8, 14053 Berlin |
Tagesordnung
Die Einladung gilt als satzungsgemäß im Sinne von § 17 unserer Satzung, eine besondere Einladung erfolgt daneben nicht.
Nach § 9 unserer Satzung sind alle Vollmitglieder (Mitglieder nach Vollendung des 16. Lebensjahres) stimmberechtigt.
Anträge sind bis zum 12.01.2026 schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen. (§ 17 der Satzung)
Für die Bereichsleiter
Nils Lüder
Der Start ins Schwimmsportjahr 2026 könnte nicht besser laufen: Unser Athlet Jannis Kube steht zur Wahl als Berlins Nachwuchssportler des Jahres 2025 – und blickt auf eine außergewöhnliche Saison zurück. Bereits im August 2025 wurde er aufgrund seiner Erfolge zum Nachwuchssportler des Monats gewählt, inklusive Filmdreh im heimischen Forumbad.
Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2025 überzeugte Jannis als erfolgreichster männlicher Schwimmer mit sieben Goldmedaillen und stellte 2025 zudem zwei Altersklassenrekorde (AK14) auf. Auf internationaler Bühne krönte er seine Saison mit einer Bronzemedaille beim European Youth Olympic Festival (EYOF) 2025.
Wir finden: diese Leistungen verdienen Anerkennung – und jetzt eure Unterstützung!
👉 Stimmt hier noch bis zum 7.1. für Jannis ab und helft mit, ihn zum Nachwuchssportler des Jahres 2025 zu machen. Jede Stimme zählt!
Am 15. November fand in unserem Clubhaus ein großes Ehemaligen-Treffen statt. Reni hatte herzlich eingeladen und wir waren knapp über 100 Schwimmer/-innen, die den Weg ins Forumbad fanden. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Viele Gesichter haben wir jahrzehntelang nicht mehr gesehen und es wurde super gelacht, getrunken und gefeiert. Hagen hatte unter anderem ein paar sehr köstliche Anekdoten aus den letzten 45 Jahren erzählt, die manch einer schon vergessen hatte oder vergessen wollte. Unsere Küche mit Marco und Beata haben ein leckeres Buffet vorbereitet und Martina half unter anderem eifrig hinter dem Tresen beim Zapfen.





























Der Sommer und die Freibadsaison mit euch waren toll – vielen Dank für die schöne Zeit, die gute Laune und das faire Miteinander!
Da unsere Halle weniger Platz bietet als das Freibad, bitten wir euch um ein besonders rücksichtvolles Miteinander.
Bitte nehmt Rücksicht auf Kinder, ältere Menschen und alle, die sich im Wasser sicher und wohlfühlen möchten. Die allgemeinen Bahnen-Schwimmregeln hängen im Bad aus und gelten für alle Besucher.
Ein respektvoller Umgang und gegenseitige Rücksicht schaffen ein angenehmes Klima – für alle, ob Vereinsmitglied oder Gast.
Haltet euch an die Hinweise des Personals und achtet auf ausreichend Platz beim Schwimmen und am Beckenrand.
Wir freuen uns auf eine schöne Hallenbadsaison mit euch –
für ein gutes Vereinsklima und viele sportliche Momente.
Auch die Masters starteten wie die „Profis“ in Rostock am IGA-Park, um ihre Besten zu ermitteln. Allerdings knapp acht Wochen später. Neu im Programm waren erstmals 1250m, die am Freitag starteten. Der Schwimmkurs war nur durch vier Bojen gekennzeichnet. Eine Runde betrug genau diese neu eingeführte Streckenlänge. Interessant und gut zu schwimmen war die Strecke von der letzten Boje zum Ziel. Immer parallel zum Ufer, dicht neben dem Frachtschiff Dresden. Das Schiff Dresden wurde Ende der 50iger Jahre in der Warnowwerft als 10.000-Tonnen-Stückgut-Frachter mt einer Länge von knapp 160m gebaut. Somit betrug der Schlußspurt für viele knapp 270m, dafür aber wind- und wellenfrei. Das Wetter war leider sehr wechselhaft. Sonne, Wind und Regen, alles war dabei. Die Wassertemperatur betrug am Freitag 20,1 Grad. Deshalb durfte am Freitag nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden. Über Nacht wurde es ziemlich kalt und bei einer steifen Brise betrug die Wassertemperatur in der Warnow am Samstag nur noch knapp 18,5 Grad. Der Schiedsrichter hat aus diesem Grund das Tragen eines Neoprenanzuges frei gegeben. Auch am Sonntag schwammen die meisten Athleten mit dem Neoprenanzug. Die Lufttemperatur war mit 16 bis 19 Grad auch nicht wärmer als das salzhaltige und wellige Wasser. Mit sechs Spandauern waren wir gut vertreten. Gleichzeitig gab es auch eine Wertung für Norddeutsche Meisterschaften. Björn Ludwig gewann in der AK 30–34 zwei Titel und eine silberne Medaille. Olli Kusch bei zwei Starts zwei Titel in der AK 55–59.
Anbei die einzelnen Ergebnisse. Platzierung Norddeutsche Meisterschaft ist mit NM beschrieben.
1250m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 1, 15:37 min, NM 1
Birgit Meiners, AK 65–69, Platz 3, 28:56 min, NM 1
2500m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 1, 31:56 min, NM 1
Olli Kusch, AK 55–59, Platz 1, 31:04 min, NM 1
Cornelie Barthelme, AK 65–69, Platz 3, 49:37, NM 2
Sabine Schorcht, AK 55–59,Platz 8, 42:58, NM 5
Nadine Siwick, AK 40–44, Platz 4, 46:24, NM 2
5000m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 2, 1:06:09 min, NM 2
Olli Kusch, AK 55–59, Platz 1, 1:04:54 min, NM 1
Staffel 3 x 1250m, AK 100–149, Platz 5 in 52:03, mit Björn, Nadine, Olli
Bildunterschriften: Birgit Meiners bei der Siegerehrung, Björn mit seiner Medaillenausbeute, Olli im Ziel nach 5 km mit heißem Tee, Spandauer Masters, von links nach rechts: Olli, Sabine, Nadine, Cornelie, Björn




Auch im Freiwasser setzen die Wasserfreunde Spandau 04 ihre Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fort. Mit Herz, Durchhaltevermögen und echtem Zusammenhalt überzeugten unsere Athletinnen und Athleten bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften 2025 mit starken Leistungen, großer Ausdauer – und vor allem mit beeindruckendem Teamgeist.



Insgesamt fünf (!) deutsche Meistertitel fischte unser Freiwasserteam in den Einzelstrecken aus dem Rostocker Hafenbecken. Besonders überzeugend präsentierten sich die Ammar-Brüder Akram (2011) und Yessin (2010), die in ihren Jahrgängen über 2,5 und 5 km jeweils souverän Doppelgold abräumten. Damit untermauern die Brüder eindrucksvoll ihre Qualitäten im Freiwasser – womit auch im Hinblick auf eine mögliche Nominierung für den kommenden Nationalkader künftig kaum ein Weg an ihnen vorbeiführen dürfte.
Ebenfalls Grund zur Freude: Nicolas Hempel (2006) sicherte sich den Meistertitel über die 5 km in seiner Altersklasse. Bronze ging an Teamkollege Christian Okrema – ein weiteres starkes Spandauer Ergebnis.

Schlechtes Wetter, niedrige Temperaturen – die Bedingungen vor dem Start der längsten Strecke im Rostocker Hafenbecken waren alles andere als einladend. Zwar lag die Wassertemperatur bei knapp unter 19 Grad, doch der Einsatz eines Neoprenanzugs war laut Reglement erst ab unter 18 Grad erlaubt.
Eine Herausforderung, der sich unser Team mit großer Entschlossenheit stellte – allen voran Lukas Steuter. Der Nationalkaderathlet und Freiwasser-Junioren-WM-Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr meisterte erstmals die komplette 10-km-Distanz – und das mit Erfolg.
In einem körperlich wie mental fordernden Rennen zeigte er Kampfgeist und Ausdauer und wurde mit einem starken 4. Platz in der offenen Wertung belohnt. In der Jahrgangswertung holte Lukas zudem die Bronzemedaille – ein gelungener Einstand auf der längsten Freiwasserstrecke.


Besonders hervorzuheben sind die starken Platzierungen unserer 3x1,25km-Staffeln: Akram Ammar, Leonard Steuter und Yessin Ammar holen in der Jugend B Silber, während Malte Cygan, Christian Okrema und Lukas Steuter die Jugend A gewinnen konnten.
Die Abschlussbilanz des Freiwasserteams der Wasserfreunde Spandau 04 kann sich mehr als sehen lassen: Fünf Einzel-Goldmedaillen, zwei Staffel-Goldmedaillen, zweimal Staffel-Silber und zweimal Bronze im Einzel – ein beeindruckendes Ergebnis, das die monatelange harte Arbeit von Athletinnen, Athleten und Trainerteam belohnt.
Doch für Freiwassercoach Heiko Hopf zählen nicht nur die Zahlen auf dem Papier:
„Was bleibt, sind definitiv Gänsehautmomente, die dieses Team hier gezeigt hat“, so Hopf im Rückblick auf das Wochenende.
Besonders emotional: das Verhalten von Lilly Zastrow, die krankheitsbedingt selbst nicht an den Start gehen konnte, ihr Team aber dennoch vor Ort mit voller Energie unterstützte.
„Sie hat angefeuert, motiviert und war mit ganzem Herzen dabei. Das zeigt, dass wir ein Team sind, das gemeinsam kämpft – und gemeinsam feiert. Das ist es, was uns ausmacht.“
Endlich ist es offiziell: der DOSB ist der Empfehlung des Deutschen Schwimmverbands gefolgt und gab nun die Nominierungen für das European Youth Olympic Festival diesen Sommer in Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens, bekannt. Mit dabei, der Spandauer Jannis Kube. Zuletzt noch erfolgreichster Sportler der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit 7 Titeln, darf er nun auf europäischer Bühne Sportdeutschlands Schwimmnachwuchs vertreten.
Das durch den Bundestrainer Hannes Vitense bereits letzte Woche verkündete Programm ist für den Wasserfreund durchaus anspruchsvoll. So startet Jannis über drei Einzelstrecken, darunter die 100 Meter Rücken, 100 Meter Freistil und über 100 Meter Schmetterling, wo Jannis aktuell sogar die europäische Bestenliste in seiner Altersklasse anführt. Zudem wird Jannis voraussichtlich in allen (!) vier Staffeln des Nationalteams eingesetzt. Zu den drei Einzelstrecken kommen demnach Einsätze in der 4x100 Meter Freistil- und der 4x100 Meter Lagenstaffel hinzu - sowohl in der männlichen als auch der Mixed-Staffelvariante.

Doch Wettkampfhärte hat Jannis – das stellte er bereits bei den zurückliegenden DJM mit 15 Starts in fünf Tagen eindrucksvoll unter Beweis. Sein Trainerteam bekräftigt: „Auch wenn wir uns für die zurückliegenden Jahrgangsmeisterschaften eine etwas andere Ausgangslage gewünscht hätten, bewies Jannis trotz gesundheitlicher Schwächung sowohl Nervenstärke als auch Durchhaltevermögen. Jannis kann sich hinsichtlich der Wettkampfbelastung auf die Grundlage, die er sich im täglichen Training erarbeitet hat, verlassen.“
Doch nicht nur das Trainerteam weiß, dass es jetzt um mehr geht als nur darum, die Belastung durchzuhalten. „Das ist sowohl mein erster internationaler Auftritt als auch mein erster Einsatz für das Nationalteam des DSV. Mir geht es darum, mich und meine Qualitäten bestmöglich zu präsentieren – sowohl im als auch abseits des Wettkampfbeckens, als Teil des Teams“, erklärt Jannis selbst.
Mit der Eröffnungsfeier am 20. Juli beginnt in Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens, die 18. Ausgabe des alle zwei Jahre stattfindenden Multisportevents. Die Schwimmwettkämpfe starten am 21. Juli, und neben Jannis reisen 15 weitere Nachwuchstalente des Deutschen Schwimmverbands zum teils ersten internationalen Kräftemessen ihrer Karriere. Wir wünschen unserem Athleten Jannis und dem gesamten DSV-Team gutes Gelingen bei der Vorbereitung und größtmöglichen Erfolg in Skopje!
Nach fünf intensiven Wettkampftagen sind die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Geschichte – und aus Spandauer Sicht fällt die Bilanz beeindruckend aus: Mit 8 Gold-, 7 Silber- und 5 Bronzemedaillen kehren die Wasserfreunde aus dem Becken der Berliner SSE zurück.
Wir blicken in diesem Review ausführlich auf die Höhepunkte der DJM und werfen einen genaueren Blick auf die Leistungen unseres Teams.

Zum zweiten Mal in Folge darf sich Jannis Kube über den Titel des erfolgreichsten männlichen Nachwuchsschwimmers bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften freuen. Nach seinem siebten und letzten Rennen stand fest: Jannis ist auch in diesem Jahr das Maß der Dinge im Jahrgang 2011 – und das, obwohl die Vorbereitung alles andere als optimal verlief.
„Ich war vor der DJM leider krank – und dafür, finde ich, ist es komplett gut gelaufen“, sagte ein sichtbar erleichterter Jannis im Interview mit dem Deutschen Schwimmverband nach seinem letzten Start.
Tatsächlich verlief die Zeit seit dem Trainingslager im April auf Lanzarote alles andere als geradlinig. Zwar konnte sich Jannis Ende April erfolgreich für das European Youth Olympic Festival (EYOF) qualifizieren, doch darauf folgten mehrere Krankheitsphasen, die ihn immer wieder zu Trainingspausen zwangen. Lange war unklar, ob er überhaupt alle geplanten Starts würde wahrnehmen können – das Finale über 200 Meter Freistil musste bereits abgesagt werden. Nach reiflicher Überlegung gemeinsam mit dem Trainerteam entschied sich Jannis jedoch, bei den übrigen Rennen an den Start zu gehen – und das mit großem Erfolg: Am letzten Wettkampftag sicherte er sich drei weitere Titel.
Insgesamt holte Jannis Kube bei den DJM 2025 sieben Jahrgangstitel – über 50, 100 und 200 Meter Rücken, 50 und 100 Meter Schmetterling sowie 50 und 100 Meter Freistil. In all diesen Disziplinen war kein deutscher Schwimmer des Jahrgangs 2011 schneller als der Spandauer Ausnahmesportler.

Für eine der größten Überraschungen der diesjährigen Jahrgangsmeisterschaften sorgte Lukas Steuter: Nachdem der Freiwasserspezialist am Mittwoch über 1500 Meter Freistil noch knapp am Titel vorbeischwamm, triumphierte er am Donnerstag über die 800 Meter – in starken 8:10,18 Minuten.
Das Besondere: Lukas absolvierte beide Rennen bereits am Vormittag und musste damit ohne direkte Konkurrenz im Lauf allein gegen die Uhr antreten – eine mentale Herausforderung, die nicht nur ihm, sondern auch dem gesamten Spandauer Team einiges an Nerven abverlangte. Denn erst die am Nachmittag ausgetragenen schnellsten Zeitläufe brachten Klarheit: Würde Lukas' Leistung für eine Medaille reichen? Die Antwort: Ja – und wie! Am Ende stand sein erster Jahrgangstitel fest.
Für Lukas war dieser Erfolg ein besonderer Moment – nicht zuletzt, weil es sein letzter Jahrgangstitel im Becken bleiben wird. Im kommenden Jahr ist der dann 18-Jährige nur noch bei den Offenen Deutschen Meisterschaften startberechtigt.

Wenn diese DJM eines gezeigt haben, dann, dass bei Julian Petras die Formkurve steil nach oben zeigt. Über fünf seiner sechs gemeldeten Strecken konnte JP – wie er im Trainerteam genannt wird – eine Medaille gewinnen und avancierte damit hinter Jannis Kube zum zweiterfolgreichsten Spandauer Medaillensammler der diesjährigen Meisterschaften.

Seine persönliche Erfolgsbilanz: zwei Bronzemedaillen über 200 und 100 Meter Schmetterling sowie drei Silbermedaillen über 50 Meter Schmetterling, 50 Meter Freistil und 200 Meter Lagen. Besonders bemerkenswert: Bei all seinen Starts stellte Julian neue persönliche Bestzeiten auf – ein klarer Beleg für die Entwicklung des Vierzehnjährigen in der laufenden Saison.
Für echte Spandauer Glanzmomente sorgte er zudem gemeinsam mit Teamkollege Jannis: Über 50 Meter Freistil und 50 Meter Schmetterling gelang dem Duo ein beeindruckendes Doppelpodium – Gold und Silber für die Wasserfreunde im Jahrgang 2011. Mit Leonard Kulessa, der in starker persönlicher Bestzeit das Podest um nur zwei Zehntel verpasste und Fünfter wurde, standen über 50 Meter Freistil sogar drei Sportler der Wasserfreunde Spandau im Finale. Dieses und alle anderen Rennen der Spandauer zum Nachgucken findet ihr online im Livestream des Deutschen Schwimmverbands.

Der Start in die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften verlief für Akram Ammar alles andere als geplant: Über seine Paradedisziplin, die 1500 Meter Freistil, kam der sonst so starke Spandauer Freistilspezialist nicht über Platz sechs hinaus – und musste im Anschluss sogar kurzzeitig medizinisch betreut werden. Die Folge: Die Abmeldung vom Rennen über 800 Meter Freistil am Folgetag.
„Akram ist leider kurz vor den Meisterschaften krank geworden, musste eine Woche mit dem Training aussetzen. Dass so ein Ausfall unmittelbar vor einem Wettkampfhöhepunkt Spuren hinterlässt, ist klar“, erklärte das Trainerteam – nicht ohne Bedauern, denn über die 1500 Meter hatte Akram im Vorjahr noch den Titel gewonnen und wurde über 800 Meter Vizemeister.
Nach einem Tag Wettkampfpause entschied sich der Spandauer dennoch dazu, über die 400 Meter Lagen an den Start zu gehen, um eine verbleibenden Medaillenchance zu nutzen. Und er wurde belohnt: Nach einer überzeugenden Vorlaufleistung steigerte sich Akram im Finale erneut und holte in starken 4:51,08 Minuten mit klarem Vorsprung Silber.
Neben den 2011ern bewiesen auch die 2010er eindrucksvoll ihre Leistungsstärke. Gleich mehrere Athletinnen und Athleten sicherten sich Medaillen und trugen maßgeblich zur positiven Gesamtbilanz des Spandauer Teams bei.

Allen voran Lilly Zastrow: Mit Silber über 400 Meter Freistil sowie Bronze über 800 und 1500 Meter avancierte sie zur erfolgreichsten Spandauer Schwimmerin der DJM. Ihre Teamkollegin Antonia Kenneweg sicherte sich in einem Herzschlagfinale Silber über 100 Meter Rücken und der frisch gebackene JEM-Teilnehmer Yessin Ammar überzeugte mit Bronze über 1500 Meter Freistil und zwei vierten Plätzen über 200 Meter Rücken und 400 Meter Freistil, jeweils in neuer persönlicher Bestzeit.



Dank zahlreicher starker Einzelplatzierungen belegten die Wasserfreunde bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften einen hervorragenden 9. Platz in der Medaillenwertung und den 10. Platz in der diesjährigen AquaFeel-Wertung. Damit knüpft das Team nahtlos an seine starke Bilanz aus dem Vorjahr an.

Doch auch jenseits der Podestplätze präsentierte sich der Spandauer Nachwuchs konstant leistungsstark: Sechs vierte Plätze, zehn weitere Finalplatzierungen unter den Top 8 sowie viele weitere persönliche Bestleistungen verdeutlichen die Qualität, die den Nachwuchs der Wasserfreunde Spandau 04 derzeit auszeichnet.
Und die Saison ist noch nicht vorbei: heute starten in Rostock die Deutschen Freiwassermeisterschaften 2025 – mit den nächsten Chancen auf Edelmetall für das Spandauer Team. Mehr Infos zur DM in Rostock sowie einen Livestream zur Veranstaltung findet ihr hier.
Nur noch wenige Stunden bis in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) stattfinden und der Schwimmjugend in Deutschland das absolute Saisonhighlight bescheren. Letztes Jahr wurden die Wasserfreunde Fünfter in der nationalen Gesamtwertung und zugleich erfolgreichster Berliner Verein. Anlass und Grund genug, im Voraus auf die Highlights der diesjährigen Meisterschaften aus Spandauer Sicht zu schauen.

Julian Petras schwimmt mit Herz!
Der Vizemeister über die 50 Meter Schmetterling aus dem Vorjahr und Deutscher Mehrkampfmeister 2023 hat aus Trainersicht eine ganz besondere Qualität: „Es gibt kaum einen anderen Sportler, der auf den letzten Metern so viel Boden gut machen kann, wie Julian. Er ist ein absoluter Wettkampftyp und das macht ihn aus," so sein Trainer Niklas Bannemerschult, der zusammen mit Stephanie Backhaus die Trainingsgruppe der 7.&8. Klassenstufe betreut.
Der Anchorman (Schlussschwimmer) der C-Jugend-Rekordstaffel aus dem Dezember ist einer von drei Spandauer Vielstartern des Jahrgangs 2011 bei den diesjährigen DJM. Er geht über alle Schmetterlingsstrecken (50m; 100m; 200m) sowie über die 200 und 400 Meter Lagen und die 50 Meter Freistil auf Medaillenjagd. Da er über fünf der gemeldeten sechs Strecken aktuell unter den TOP5 in Deutschland ist, könnte Julian für die Wasserfreunde somit zum richtigen Medaillengaranten werden.
Wann Julian und die anderen Spandauer in den Vorläufen starten, seht ihr im Meldeergebnis der Veranstaltung.
Letztes Jahr erfolgreichster männlicher Athlet der Veranstaltung mit acht Siegen aus acht Starts, möchte Jannis dieses Jahr an den Erfolg aus dem Vorjahr anknüpfen. Der Dreizehnjährige, der sich bei den offenen Deutschen Meisterschaften bereits für das im Sommer stattfindende European Youth Olympic Festival (EYOF) qualifizieren konnte, startet auch bei den diesjährigen DJM wieder acht Mal. Laut Trainerteam könnte ein Alleingang wie im letzten Jahr jedoch schwieriger werden: „Es zeichnet sich ab, dass die anderen Jungs im Jahrgang 2011 die Lücke allmählich schließen, und damit muss man erstmal umgehen. Aber wie heißt es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft! Außerdem ist Jannis jemand, der diese Situation gut annehmen kann,“ so Trainerin Backhaus im Vorfeld der Titelkämpfe.
Der fünfzehnfache Altersklassenrekordhalter startet bereits am ersten Tag mit den 100 Meter Freistil in die Meisterschaften und dürfte hier direkt mit starker Konkurrenz rechnen müssen. Ob sich Jannis behaupten kann, könnt ihr am Mittwochabend in der SSE oder im vom DSV bereitgestellten Live-Stream verfolgen.


Letztes Jahr wurde Akram Deutscher Jahrgangsmeister über die 1500m Freistil, blieb auf der kürzeren Strecke aber hinter seinen persönlichen Erwartungen zurück und erreichte lediglich Rang zwei. Das selbst gesteckte Ziel ist dieses Jahr also auch der Titel über die 800m und somit das Double über die langen Freistilstrecken.
Und als wäre das nicht schon genug, nimmt Akram bei den diesjährigen DJM auch die schwierigste aller Strecken neu mit ins Programm auf - die 400 Meter Lagen. Die dafür nötige Vielseitigkeit wurde im Training der letzten Monate hart erarbeitet und war für den 2011er, der im letzten Jahr auch Deutscher Jahrgangsmeister im Freiwasser wurde, definitiv eine neue Herausforderung: „Ich bin es gewohnt, in der Vorbereitung lange Kraul-Sets im Training zu schwimmen. Da war es schon eine Umstellung, nun auch die anderen drei Schwimmarten mit einzubauen und technisch so intensiv aufzupolieren. Aber ich muss sagen, hat Spaß gemacht!“
Die Umstellung im Training trägt schon jetzt Früchte: mit seiner Qualifikationszeit aus dem April ist Akram aktuell zweiter in der deutschen Bestenliste und damit auch über die längste aller Lagenstrecken ein klarer Medaillenkandidat.

Obwohl sich der 6. der Welt im Freiwasser mitten in der Vorbereitung auf die Ende Juni stattfindenden Deutschen Freiwassermeisterschaften befindet, sind die DJM ebenfalls ein wichtiger Termin im Wettkampfkalender des Siebzehnjährigen. Erst recht, da es für den Freiwasserspezialisten aus dem Jahrgang 2007 die letzte Chance ist, sich eine DJM-Medaille aus dem Berliner Becken zu fischen.
Nutzen kann Lukas diese Chance bereits am Mittwoch über 1500 Meter Freistil, bevor es dann am Donnerstag mit den 800 Metern die erneute Möglichkeit gibt, schnelle Zeiten ins Becken zu bringen. Zu sehen bekommt ihr Lukas in den jeweils zeitschnellsten Läufen zu Beginn des Finalabschnitts um 15.30 Uhr. Weitere Infos im Zeitplan des Veranstalters.
Und auch im Rest des über zwanzigköpfigen Teams der Wasserfreunde gibt es Potential für so einige Medaillenüberraschungen. Antonia Kenneweg (Jg. 2010) startet als jeweils Dritte über die 100 und 200 Meter Rücken in die Vorläufe der Meisterschaften. Ihre Teamkollegin Lilly Zastrow, ebenfalls Jahrgang 2010, ist als Dritte über die 400 Meter und als Vierte über die doppelte Freistildistanz qualifiziert. Auch Marou Ella Wagner hat Chancen auf ihre erste DJM-Medaille. Sie geht als Fünfte über die 50 und 100 Meter Brust ins Rennen. Über 200 Meter Brust dürfte es besonders spannend werden. Hier ist die Sechzehnjährige als Viertschnellste in den Meldelisten vertreten.
Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen sind der absolute Saisonhöhepunkt für junge Schwimmtalente aus ganz Deutschland. Wer sich in den am Vormittag stattfindenden Vorläufen unter die top Acht schwimmt, kämpft am Abend im Finale um den Titel des deutschen Jahrgangsmeisters. Letztes Jahr holten die Spandauer neun Titel, stellten den erfolgreichsten männlichen Teilnehmer und wurden als bester Berliner Verein Fünfter in der nationalen Teamwertung.
Verfolgt von heute bis Sonntag unsere Sportlerinnen und Sportler auf der Jagd nach DJM-Medaillen in der SSE (Ticketshop des DSV) oder im Livestream des DSV.

Schwimmen ist weit mehr als nur eine sportliche Fähigkeit – es ist ein lebenswichtiges Können, das Sicherheit, Selbstbewusstsein und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der unzählige Gewässer zum Alltag gehören, ist sicheres Schwimmen ein Muss. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit der Gewobag ein Projekt ins Leben gerufen zu haben, das nicht nur Kindern das Schwimmen beibringt, sondern auch soziale Gerechtigkeit fördert.
Wir sind stolz darauf, mit der Gewobag als verlässlichem Partner zusammenzuarbeiten. Dank ihrer großzügigen Fördermittel konnten wir das Kids-Schwimmerlnprojekt realisieren – ein Angebot, das gezielt auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist, die sonst womöglich keinen Zugang zu Schwimmkursen hätten. Besonders im Fokus stehen hierbei sozial schwächer gestellte Familien aus den Berliner Bezirken Spandau und Charlottenburg-Nord.
Was dieses Projekt besonders macht: Es wird exklusiv für die Gewobag konzipiert und vollständig ohne Drittsponsoring umgesetzt. Das bedeutet maximale Transparenz, klare Zielgruppenorientierung und ein hohes Maß an sozialem Engagement von beiden Seiten.
Das Schwimmerlnprojekt findet ausschließlich in den Schulferien statt – eine bewusste Entscheidung, um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich intensiv auf das Schwimmenlernen zu konzentrieren, ohne schulische Verpflichtungen im Rücken. Jährlich nehmen rund 150 Kinder und Jugendliche an den Kursen teil – ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie groß der Bedarf ist und wie effektiv unser Angebot angenommen wird.
Für viele Kinder ist das Erlernen des Schwimmens nicht nur ein Schritt zur körperlichen Fitness, sondern ein Schritt zu mehr Selbstvertrauen. Wer schwimmen kann, bewegt sich sicherer, ist unabhängiger – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Besonders für Familien mit geringem Einkommen ist das Schwimmerlnprojekt eine Chance, ihren Kindern eine wichtige Fähigkeit mitzugeben, die sonst vielleicht unerreichbar bliebe.
Unser Ziel ist klar: Jedes Kind soll schwimmen lernen können – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Mit der Unterstützung der Gewobag kommen wir diesem Ziel Jahr für Jahr ein Stück näher. Wir danken unserem Partner für das Vertrauen und die Möglichkeit, dieses Projekt mit Leben zu füllen.
Denn echte Veränderung beginnt dort, wo man Kindern nicht nur neue Fähigkeiten beibringt, sondern Perspektiven eröffnet.