Unsere Männer gewinnen heute mit sehr viel Glück 13:12 im Halbfinale gegen ASC Duisburg und stehen damit, nach den 12:10 Sieg im ersten Spiel in Duisburg, im Finale um die Deutsche Meisterschaft 2025 gegen Waspo Hannover.
Der Siegtreffer gegen die unter Leitung des gebürtigen Spandauers Dennis Eidner aufopferungsvoll kämpfenden Duisburger gelang dem Spandauer Kapitän Marek Tkac erst exakt mit dem Schlusssignal.
Die Spandauer konnten erneut nicht überzeugen, Ausnahme der heute überragende Yannek Chiru.
Zum Beginn der Saison mit dem Sieg im Super Cup gegen Hannover, sowie dem Sieg gegen das europäische Topteam Brescia (ITA) im Europacup konnten die Spandauer nicht mehr an diese Leistungen anknüpfen.
Im Finale gegen Hannover bedarf es einer Umkehr des anhaltenden Abwärtstrends und einer deutlichen Leistungssteigerung, sonst könnte es ein einseitiges Best of Five Finale geben.
Das Team kann es aber deutlich besser, wie die Ergebnisse am Angang der Saison belegen! Das im Herbst von Spandau besiegte Team von
Brescia hat im ersten italienischen Finale gerade die Vereins-Weltmacht Recco Genua geschlagen.
Also auf geht’s Jungs!

Aufgrund einer Sperrung der Strecke Wolfburg-Berlin Hbf, durch die Deutsche Bahn, konnte die Duisburger Mannschaft die Wettkampfstätte in Berlin Schöneberg am heutigen Tage nicht mehr erreichen. Aus diesem Grund wurde das Spiel auf Sonntag, 11.05.2025, um 13:30 Uhr verlegt.
Spielbeginn: Samstag, 16.00 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Die Wasserfreunde mit einem Sieg ins Finale
Viermal acht effektive Spielminuten liegen am kommenden Samstag (16 Uhr) in der Schöneberger Schwimmhalle im zweiten Playoff-Halbfinale (Best of Three) vor den Wasserfreunde Spandau 04, um gegen den ASC Duisburg auf schnellstem Wege mit dem zweiten Sieg in der Serie den Einzug ins Finale um den Meistertitel perfekt zu machen. Seit der Titelpremiere 1979 haben die Berliner das Finale um die höchsten nationalen Ehren nur einmal (1993, als Waspo Hannover Champion wurde) verpasst. Die Vorsaison eingeschlossen hat Spandau 46-mal im Endspiel gestanden. 38-mal wurden die Berliner Meister. Ein Sieg gegen Duisburg am Samstag würde Spandaus 47. Finalauftritt bedeuten – und damit die Chance auf Meistertitel Nummer 39.
Dass mit dem 12:10-Auswärtssieg der Spandauer vor Wochenfrist im ASCD-Vereinsbad die Sache für die Hauptstädter so gut wie gelaufen ist, sollte man leichtfertigerweise allerdings nicht annehmen. Hochmut kommt vor dem Fall, heißt es und Spandau sollte genau mit der KKK-Einstellung von Konzentration, Kondition und Klasse zu Werke gehen. Im Hinspiel in Duisburg führten die Gastgeber zur Halbzeit noch 5:4, Mitte des Schlussviertels stand es 9:9. Erst danach zog Spandau durch drei Treffer in zweieinhalb Minuten auf vorentscheidende 12:9 davon. Duisburg konnte erst 50 Sekunden vor Ultimo noch auf das finale 10:12 verkürzen. Noch Mitte des dritten Abschnitts hatte der Gastgeber allerdings sogar mit 7:5 geführt und war auf bestem Wege, den ersten ASCD-Pflichtspielsieg seit 2014 gegen Spandau einzufahren.
Auch in den beiden Bundesliga-Hauptrundenpartien Anfang Oktober und Dezember in Duisburg (8:14) und Dezember (9:12) hatten die Westdeutschen achtbare bis enge Resultate gegen Favorit Spandau erzielt und das Halbfinale 1 dazu genommen jeweils die Gewissheit mitgenommen: Da könnte doch was gehen … Bis dato aber haben die 04-er von Trainer Vladimir Markovic eben dies nicht zugelassen. So soll es auch diesmal bleiben und Spandaus 47. DM-Finale perfekt machen. In dem dürfte, so sich die Halbfinal-Prognosen erfüllen, der seit 2017 ständige Endspiel-Dauerrivale Waspo Hannover sein. Das wäre das 9. Mal in Serie, wobei die bisherige 5:3 Bilanz für die Niedersachsen (2018, 2020, 2021, 2022, 2024) und gegen Spandau (2017, 2019, 2023) spricht.
Schwimmen ist weit mehr als nur eine sportliche Fähigkeit – es ist ein lebenswichtiges Können, das Sicherheit, Selbstbewusstsein und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der unzählige Gewässer zum Alltag gehören, ist sicheres Schwimmen ein Muss. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit der Gewobag ein Projekt ins Leben gerufen zu haben, das nicht nur Kindern das Schwimmen beibringt, sondern auch soziale Gerechtigkeit fördert.
Wir sind stolz darauf, mit der Gewobag als verlässlichem Partner zusammenzuarbeiten. Dank ihrer großzügigen Fördermittel konnten wir das Kids-Schwimmerlnprojekt realisieren – ein Angebot, das gezielt auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist, die sonst womöglich keinen Zugang zu Schwimmkursen hätten. Besonders im Fokus stehen hierbei sozial schwächer gestellte Familien aus den Berliner Bezirken Spandau und Charlottenburg-Nord.
Was dieses Projekt besonders macht: Es wird exklusiv für die Gewobag konzipiert und vollständig ohne Drittsponsoring umgesetzt. Das bedeutet maximale Transparenz, klare Zielgruppenorientierung und ein hohes Maß an sozialem Engagement von beiden Seiten.
Das Schwimmerlnprojekt findet ausschließlich in den Schulferien statt – eine bewusste Entscheidung, um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich intensiv auf das Schwimmenlernen zu konzentrieren, ohne schulische Verpflichtungen im Rücken. Jährlich nehmen rund 150 Kinder und Jugendliche an den Kursen teil – ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie groß der Bedarf ist und wie effektiv unser Angebot angenommen wird.
Für viele Kinder ist das Erlernen des Schwimmens nicht nur ein Schritt zur körperlichen Fitness, sondern ein Schritt zu mehr Selbstvertrauen. Wer schwimmen kann, bewegt sich sicherer, ist unabhängiger – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Besonders für Familien mit geringem Einkommen ist das Schwimmerlnprojekt eine Chance, ihren Kindern eine wichtige Fähigkeit mitzugeben, die sonst vielleicht unerreichbar bliebe.
Unser Ziel ist klar: Jedes Kind soll schwimmen lernen können – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Mit der Unterstützung der Gewobag kommen wir diesem Ziel Jahr für Jahr ein Stück näher. Wir danken unserem Partner für das Vertrauen und die Möglichkeit, dieses Projekt mit Leben zu füllen.
Denn echte Veränderung beginnt dort, wo man Kindern nicht nur neue Fähigkeiten beibringt, sondern Perspektiven eröffnet.
Halbfinale, Spiel 1, 3.Mai 2025
Spielbeginn: 16:30 Uhr
Spielort: Vereinsbad ASCD, Kruppstraße 32a, 47055 Duisburg
Fortsetzung der Serie:
Spiel 2 – 10.05.2025 16:00 Uhr Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg
Spiel 3 – 11.05.2025 13:30 Uhr Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg
Wenn nötig!
Sport-und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
So soll es bleiben: seit 10 Jahren hat Spandau gegen ASCD nicht verloren
„The Times they are a-changing“ hat Bob Dylan einst gesungen, ein Titel für die Ewigkeit. Dass sich die Zeiten ändern, lässt sich gerade auch im Sport bestätigen. Auch die Wasserballer von Spandau 04 musste das in jüngerer Vergangenheit erfahren, obwohl sie lange Zeit seit Beginn ihrer phänomenalen Erfolgsgeschichte 1979 an das Gegenteil glauben durften. Da hieß es bei der Vergabe nationaler Männer-Titel: Wer hat gewonnen? Spandau 04!
Von den 40 Meister-Championaten zwischen 1979 und 2018 haben die Berliner nur vier nicht gewonnen (1993, 2006, 2013, 2018), von den sechs danach folgenden bis 2024 aber vier Waspo Hannover überlassen müssen. Für eine der Ausnahmen in der erstgenannten 40-Jahre-Abschnitt sorgte der ASC Duisburg, der 2013 sogar das Triple-Kunststück aus Meisterschaft, Pokal und Supercup vollbrachte und lange Zeit der härteste Spandau-Kontrahent war. Später war dauerhaft nicht mehr viel davon zu sehen und hohe Niederlagen gegen die Berliner der Standard. Am 8. November 2014 verzeichnet die Statistik einen 6:4-DWL-Heimerfolg des ASCD – der letzte Sieg für die „Amateure“ in der bilateralen Bilanz. Inzwischen hat man sich im „Pott“ berappelt und ist an guten Tagen wieder ein Kontrahent auf Augenhöhe. Darauf setzt man auch im kommenden Viertelfinale, wo man gegen Spandau nicht nur Laufkundschaft sein will.
Im Viertelfinale haben sich die Duisburg der SG Neukölln mit zwei Kantersiegen von 29:13 und 23:8 besiegt. Spandaus Erfolge gegen Duisburger SV 1898 von 16:9 und 22:5 wirkten da fast ein wenig bescheiden. Die aktuelle ASCD-Stärke mit einem jungen Team, ist seine Ausgeglichenheit. Diese sollte man als Gegner keinesfalls unterschätzen, denn trotz einiger Auf und Abs in der Formkurve des Teams von Trainer Vuk Vuksanovic hat die Mannschaft schon wiederholt Comeback-Qualitäten nachgewiesen.
Unser Aufruf per email hat viele Mitglieder erreicht. In nur knapp 45 Minuten waren alle Stühle, Tische und Liegen aus einem Keller der Poelschau-Schule rausgetragen. Dafür bedanken wir uns recht herzlich. 30 fleißige Helferinnen und Helfer waren bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen schnell fertig.
Anschließend haben wir uns bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen auf der Terrasse unseres Clubhauses prima unterhalten. Einen Dank auch an unsere Küchencrew Beata, Karim und Marco.

Super Wetter, super Truppe!

Vier selbst gebackene Kuchen waren schnell verputzt. Beata in der Mitte.
Das Spandauer Bezirksamt hat als Höhepunkt der diesjährigen Sportlerehrung die 16-jährige Paula Pichier zur Sportlerin des Jahres 2024 gewählt. Paula war selbst überrascht und überglücklich.
Paula ist hörbehindert und liefert trotz diesem Handicap Höchstleistungen ab. Bei den Weltspielen für Gehörlose 2024 in Sao Paulo in Brasilien errang Paula zwei Goldmedaillen über 200m Lagen und 50m Schmetterling. Außerdem dazu noch vier mal Bronze. Sie stellte einen neuen deutschen Rekord und mehrere Jahrgangsrekorde auf.
Wir sind sehr stolz auf Paula und wünschen ihr weiterhin tolle Erfolge in unserem Verein. Fotos: Mirko Seifert


| Liebe Vereinsmitglieder, |
| wir laden euch herzlich ein, uns am Freitag, den 4. April, um 15:00 Uhr für etwa 45 Minuten zu unterstützen. Treffpunkt ist das Clubhaus Alfreds. Gemeinsam möchten wir die Stühle und Tische für unsere Sommerterrasse sowie die Liegen für das Freibad aus dem Schulkeller holen. Eure Mithilfe ist entscheidend, damit wir unsere Außenbereiche für die Sommersaison vorbereiten können. Nach der Aktion wartet als Dankeschön Kaffee und Kuchen im Alfreds auf euch. Wir freuen uns darauf, mit vielen helfenden Händen schnell ans Ziel zu kommen – ganz nach dem Motto: Viele Hände, schnelles Ende. Ein herzliches Dankeschön vorab an alle, die sich die Zeit nehmen und mit anpacken. Eure Unterstützung macht den Unterschied! Mit sportlichen Grüßen Euer Team der Wasserfreunde Spandau 04 |
Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898
Spielbeginn: Samstag, 16:30 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Spiel 1, 22.3.: Duisburger SV 1898 – Wfr. Spandau 04 9:16 (1:4,2:3 – 2:4,4:5)
Tore Spandau: Ivan Vukojevic 4, Sebastian Andruskiewicz, Nikola Kojic, Yannek Chiru je 3, Aleks Sekulic 2, Marek Tkac 1
Auf kürzestem Wege ins Playoff-Halbfinale
Best of Three – im sportlichen Playoff-Modus heißt das, man braucht zwei Siege für das Weiterkommen in die nächste Runde. Im Viertelfinale der 104. Deutschen Wasserballmeisterschaft der Männer haben die Wasserfreunde am vergangenen Wochenende beim Duisburger SV 1898 den erwarteten 16:9-Favoritenerfolg eingefahren und wollen nun am kommenden Samstag in der heimischen Schwimmhalle Schöneberg (16:30 Uhr) mit dem zweiten klaren Sieg auf kürzestem Weg den Einzug ins Halbfinale klarmachen. Kein Wasserball-Kenner wird diese Prognose ernsthaft anzweifeln und eine dritte Partie am Sonntag für möglich halten.
Auch der Gegner in der Vorschlussrunde dürfte nach Lage der Dinge feststehen und er wird wieder aus Duisburg kommen. Der ASC Duisburg hat in Spiel 1 des Viertelfinales die SG Neukölln in Berlin mit 13:29 demontiert und dürfte im Heimmatch am Samstag ein ähnliches Monster-Resultat folgen lassen. Die Selbstgewissheit, dass somit alles schon geklärt sein sollte, kann allerdings im schlechtesten Falle auch gefährlich sein und lähmen, wie Spandau es zuletzt im DM-Playoff-Best of Three-Halbfinale erlebte, als man das Auftaktmatch beim OSC Potsdam mit 9:10 verlor. Ein ähnliches Szenario dürfte sich diesmal allerdings trotz der persönlichen DSV 98-Verstärkungen aus dem Kader des in der zweiten Saisonhälfte aus der DWL verabschiedeten SV Ludwigsburg kaum wiederholen. Die vier Resultate für Spandau aus den bilateralen Vergleichen der bisherigen Saison (22:7, 19:5, 21:9 im Pokal-Match um Platz 3 und 16:9 beim Viertelfinalauftakt) sprechen eine klare Sprache.
Das Halbfinale ist für Spandau 04 eine Pflichtaufgabe, die mit einem überzeugenden spielerischen Auftritt erfüllt werden soll.
Spiel 3, wenn erforderlich: Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898
Sonntag, 30.03.2025, 13 Uhr, Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Unsere Schwimmerin Cornelia Moritz ist in der Altersklasse 65-69 innerhalb von sieben Tagen drei deutsche Altersklassenrekorde geschwommen.
Herzlichen Glückwunsch dazu. Deutsche Mastersmeisterschaften Lange Strecke in Wolfsburg am 15.3., 200m Rücken in 3:11:85. Diese Zeit verbesserte Cornelia gestern bei den Norddeutschen Meisterschaften in Braunschweig auf 3:10,66. Und am Samstag schwamm sie die 100m Rücken in 1:28,52 ebenfalls in neuer deutscher Rekordzeit.
