Auch die Masters starteten wie die „Profis“ in Rostock am IGA-Park, um ihre Besten zu ermitteln. Allerdings knapp acht Wochen später. Neu im Programm waren erstmals 1250m, die am Freitag starteten. Der Schwimmkurs war nur durch vier Bojen gekennzeichnet. Eine Runde betrug genau diese neu eingeführte Streckenlänge. Interessant und gut zu schwimmen war die Strecke von der letzten Boje zum Ziel. Immer parallel zum Ufer, dicht neben dem Frachtschiff Dresden. Das Schiff Dresden wurde Ende der 50iger Jahre in der Warnowwerft als 10.000-Tonnen-Stückgut-Frachter mt einer Länge von knapp 160m gebaut. Somit betrug der Schlußspurt für viele knapp 270m, dafür aber wind- und wellenfrei. Das Wetter war leider sehr wechselhaft. Sonne, Wind und Regen, alles war dabei. Die Wassertemperatur betrug am Freitag 20,1 Grad. Deshalb durfte am Freitag nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden. Über Nacht wurde es ziemlich kalt und bei einer steifen Brise betrug die Wassertemperatur in der Warnow am Samstag nur noch knapp 18,5 Grad. Der Schiedsrichter hat aus diesem Grund das Tragen eines Neoprenanzuges frei gegeben. Auch am Sonntag schwammen die meisten Athleten mit dem Neoprenanzug. Die Lufttemperatur war mit 16 bis 19 Grad auch nicht wärmer als das salzhaltige und wellige Wasser. Mit sechs Spandauern waren wir gut vertreten. Gleichzeitig gab es auch eine Wertung für Norddeutsche Meisterschaften. Björn Ludwig gewann in der AK 30–34 zwei Titel und eine silberne Medaille. Olli Kusch bei zwei Starts zwei Titel in der AK 55–59.
Anbei die einzelnen Ergebnisse. Platzierung Norddeutsche Meisterschaft ist mit NM beschrieben.
1250m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 1, 15:37 min, NM 1
Birgit Meiners, AK 65–69, Platz 3, 28:56 min, NM 1
2500m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 1, 31:56 min, NM 1
Olli Kusch, AK 55–59, Platz 1, 31:04 min, NM 1
Cornelie Barthelme, AK 65–69, Platz 3, 49:37, NM 2
Sabine Schorcht, AK 55–59,Platz 8, 42:58, NM 5
Nadine Siwick, AK 40–44, Platz 4, 46:24, NM 2
5000m Björn Ludwig, AK 30–34, Platz 2, 1:06:09 min, NM 2
Olli Kusch, AK 55–59, Platz 1, 1:04:54 min, NM 1
Staffel 3 x 1250m, AK 100–149, Platz 5 in 52:03, mit Björn, Nadine, Olli
Bildunterschriften: Birgit Meiners bei der Siegerehrung, Björn mit seiner Medaillenausbeute, Olli im Ziel nach 5 km mit heißem Tee, Spandauer Masters, von links nach rechts: Olli, Sabine, Nadine, Cornelie, Björn






Spandau nach Auftakt Spiel auf Augenhöhe nun in der Verfolgerrolle
Der Ärger über den Ausgang des Auftaktmatches des Best-of-Five-Finales um die 104. Deutsche Meisterschaft der Wasserball-Männer zwischen Gastgeber Spandau 04 und Waspo 98 Hannover war bei den Hauptstädtern erheblich. Nach dem bisherigen Saisonverlauf waren die Niedersachsen als klarer Favorit angereist und die meisten „Experten“ hatten auf einen eben solchen Erfolg des Titelverteidigers gewettet. Doch Spandau trat mit einer Top-Einstellung in der Schwimmhalle Schöneberg an und zeigte eine der besten Partien dieser Saison.
10:10 stand es nach vier Vierteln, das Fünfmeter-Werfen musste über den Sieg entscheiden. Von den fünf Schützen auf jeder Seite traf nur einer nicht, und der trug leider eine Spandau-Kappe. Waspo-Goalie Felix Benke hielt den Wurf von Yannek Chiru, was Benke zum „Spieler des Tages“ machte. Damit zeigte das Scoreboard am Ende ein 14:15 für die Hannoveraner an. Diese starten damit mit 1:0 in die Serie, in der drei Siege für den Titel gebraucht werden.
Mit den zwei Partien an der Leine am kommenden Mittwoch (21.5., 18 Uhr) und Samstag (24.5., 18:00 Uhr) wollen die Mannen von 98-Coach Aleksandar Radovic vermutlich ihr Meister-Stück vollenden, aber Spandau 04 ist mit seinem Potenzial auf jeden Fall in der Lage, diesen Plan zu durchkreuzen. Denn beim Berliner Auftakt gingen die Wasserfreunde nicht etwa unter, sondern sie agierten auf Augenhöhe und verloren durchaus unglücklich. Sechsmal lagen sie in Front, nur viermal führte Waspo. 33 Sekunden vor Ultimo schoss Nikola Kojic die 04-er mit 10:9 nach vorn, doch Spandau schaffte es nicht, das Resultat nach Hause zu bringen und musste 15 Sekunden vor Abpfiff den Ausgleich hinnehmen. Mit dem Fünfmeterwerfen als Folge.
Das produzierte einerseits Frust, machte aber andererseits auch Mut: Spandau war ebenbürtig und kann die Serie durchaus auch zu seinen Gunsten entscheiden, wenn das Team seine Möglichkeiten nutzt, die Schwächen des Gegners erkennt und als Mannschafft gemeinsam agiert.
Spielbeginn: 18.00 Uhr
Spielort: Volksbad Limmer, Stockhardweg 6, 30453 Hannover
Spandau verliert das erste Finale um die Deutsche Wasserball Meisterschaft 14 zu 15 nach dramatischem Spiel und unglücklichem Penaltyschießen.
Nachdem die Spandauer bereits auf den mit Post COVID fast die gesamte Saison ausgefallenen Center Spieler Jaša Kadivec verzichten mussten und Marko Stamm sich im Pokal Spiel gegen Hannover den Mittelhandknochen gebrochen hat, waren die Vorzeichen ohne Zwei schon sehr ungünstig. Waspo Hannover konnte dagegen in Bestbesetzung antreten!Die Spandauer Jungs hielten aber bravourös mit nur einem Centerspieler, Matej Čaraj mit.
Dieser wurde durch eine überharte Entscheidung dann mit einer Spielsperre fürs restliche Spiel bestraft.
Mit dieser „Rolle „entschied der in Berlin geborene Schiedsrichter vermeintlich bereits in dieser Phase, das Spiel !
Spandau hatte somit von diesem Moment an keinen Center mehr im Wasser . trotz deutlich schlechteren Überzahl Verhältnis kämpften die verbleibenden Spandauer aber tapfer weiter um jede Torchance.
Als auch ihr Kapitän Marek Tkac mit drei persönlichen Fehlern das Wasser verlassen musste ,schien das Spiel entschieden .
Torwart Antonio Vukojević, der heute den Vorzug vor Laslo Baksa bekam, erwischte aber einen Traumtag im Spandauer Tor und im Angriff sorgten die verbliebenen Spandauer unter schlechtesten Vorzeichen eine zehn zu neun Führung, gegen den vermeintlich hohen Favoriten aus Hannover.
Waspo konnte 15 Sekunden vor Spielschluss, dann noch aus einer weiteren Überzahl zum zehn zu zehn in Spielstand ausgleichen. Das dann regelkonforme , Penaltyschießen konnte Hannover glücklich für sich entscheiden. Fazit: Spandau spielte heute für die vorhandenen Möglichkeiten optimal und kämpfte als Team
bis zum umfallen!
Leistungsgerecht war das Resultat nicht, aber so ist der Sport.
Waspo kann jetzt im nächsten Heimspiel am kommenden Mittwoch und dann im dritten Spiel ebenfalls wieder zu Hause im Best of Five Modus bereits die Meisterschaft entscheiden.
Das Spandauer Team von heute wird sich aber auch in Hannover weiter wehren.
Moralisch hat Spandau heute nicht verloren !
Im letzten Jahr hat Spandau auch zwei zu null geführt und Waspo ist dann mit drei zu zwe noch Meister geworden!

Samstag, 17. Mai. Spielbeginn: 16:00 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Spandau im Titelkampf diesmal Außenseiter
Die 104. Deutsche Meisterschaft der Wasserball-Männer wird im Hauruck-Verfahren vergeben. Nur eine Woche nach den Best of Three-Halbfinals, die mit je 2:0 Siegen an Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Rekordchampion Spandau 04 gingen, beginnt am Samstag die Best of Five-Endspielserie, die im frühesten Falle nach drei Erfolgen eines Rivalen bereits eine Woche später (24.5.) beendet sein kann. Ein 4. Finalspiel fände am 28.05. in Berlin statt und am 31.5. in Hannover würde mit dem fünften Spiel die Meisterschaft spätestens entschieden sein.
Im Fünf-Spiele-Drehbuch hätte Hannover als Hauptrunde-Erster dreimal Heimrecht, Spandau als Zweiter nur zweimal. Generell geht Waspo als Favorit ins neunte bilaterale Meisterduell seit 2017. In der laufenden Saison 2024/2025 trafen die beiden nationalen Top-Teams viermal aufeinander.
Dabei gewann Spandau das Auftaktmatch am 23. September 2024 im Supercup in Magdeburg mit 10:9, verlor allerdings die drei Duelle danach mehr oder minder deutlich.
Die letzten Eindrücke von den Playoff-Halbfinales beider Kontrahenten bestätigen die unterschiedlichen Meister-Avancen. Waspo eliminierte den OSC Potsdam mit zwei Kanter-Siegen (19:8 auswärts, 19:5 daheim), Spandau zitterte sich mit zwei Siegen, Auswärts mit 12:10 in Duisburg und am vergangenen Sonntag 13:12 in Spiel 2 in Schöneberg. Das ist der 47. Finaleinzug seit der Berliner Meisterpremiere 1979 (nur 1993 fehlte man im Endspiel).
Die allgemeine Erwartungshaltung über die finale Rollenverteilung der Erzrivalen könnte eventuelle sogar ein Plus für die Spandauer sein. Sie haben im Grunde genommen nichts zu verlieren, können psychologisch aber aus dieser Perspektive heraus alles gewinnen. Spiel 1 am Samstag in Schöneberg kommt dabei wie gehabt besondere Bedeutung zu. In der Vorsaison verlief die Finalserie praktisch genau mit umgekehrten Parts: Spandau gewann als Hauptrunden-Erster den Auftakt in Hannover, ließ daheim sogar das 2:0 folgen, aber brachte danach mit dem 12:13 in Berlin die Meister-Vollendung nicht hin und musste nach zwei weiteren Niederlagen die Niedersachsen feiern lassen.
Unsere Männer gewinnen heute mit sehr viel Glück 13:12 im Halbfinale gegen ASC Duisburg und stehen damit, nach den 12:10 Sieg im ersten Spiel in Duisburg, im Finale um die Deutsche Meisterschaft 2025 gegen Waspo Hannover.
Der Siegtreffer gegen die unter Leitung des gebürtigen Spandauers Dennis Eidner aufopferungsvoll kämpfenden Duisburger gelang dem Spandauer Kapitän Marek Tkac erst exakt mit dem Schlusssignal.
Die Spandauer konnten erneut nicht überzeugen, Ausnahme der heute überragende Yannek Chiru.
Zum Beginn der Saison mit dem Sieg im Super Cup gegen Hannover, sowie dem Sieg gegen das europäische Topteam Brescia (ITA) im Europacup konnten die Spandauer nicht mehr an diese Leistungen anknüpfen.
Im Finale gegen Hannover bedarf es einer Umkehr des anhaltenden Abwärtstrends und einer deutlichen Leistungssteigerung, sonst könnte es ein einseitiges Best of Five Finale geben.
Das Team kann es aber deutlich besser, wie die Ergebnisse am Angang der Saison belegen! Das im Herbst von Spandau besiegte Team von
Brescia hat im ersten italienischen Finale gerade die Vereins-Weltmacht Recco Genua geschlagen.
Also auf geht’s Jungs!

Aufgrund einer Sperrung der Strecke Wolfburg-Berlin Hbf, durch die Deutsche Bahn, konnte die Duisburger Mannschaft die Wettkampfstätte in Berlin Schöneberg am heutigen Tage nicht mehr erreichen. Aus diesem Grund wurde das Spiel auf Sonntag, 11.05.2025, um 13:30 Uhr verlegt.
Spielbeginn: Samstag, 16.00 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Die Wasserfreunde mit einem Sieg ins Finale
Viermal acht effektive Spielminuten liegen am kommenden Samstag (16 Uhr) in der Schöneberger Schwimmhalle im zweiten Playoff-Halbfinale (Best of Three) vor den Wasserfreunde Spandau 04, um gegen den ASC Duisburg auf schnellstem Wege mit dem zweiten Sieg in der Serie den Einzug ins Finale um den Meistertitel perfekt zu machen. Seit der Titelpremiere 1979 haben die Berliner das Finale um die höchsten nationalen Ehren nur einmal (1993, als Waspo Hannover Champion wurde) verpasst. Die Vorsaison eingeschlossen hat Spandau 46-mal im Endspiel gestanden. 38-mal wurden die Berliner Meister. Ein Sieg gegen Duisburg am Samstag würde Spandaus 47. Finalauftritt bedeuten – und damit die Chance auf Meistertitel Nummer 39.
Dass mit dem 12:10-Auswärtssieg der Spandauer vor Wochenfrist im ASCD-Vereinsbad die Sache für die Hauptstädter so gut wie gelaufen ist, sollte man leichtfertigerweise allerdings nicht annehmen. Hochmut kommt vor dem Fall, heißt es und Spandau sollte genau mit der KKK-Einstellung von Konzentration, Kondition und Klasse zu Werke gehen. Im Hinspiel in Duisburg führten die Gastgeber zur Halbzeit noch 5:4, Mitte des Schlussviertels stand es 9:9. Erst danach zog Spandau durch drei Treffer in zweieinhalb Minuten auf vorentscheidende 12:9 davon. Duisburg konnte erst 50 Sekunden vor Ultimo noch auf das finale 10:12 verkürzen. Noch Mitte des dritten Abschnitts hatte der Gastgeber allerdings sogar mit 7:5 geführt und war auf bestem Wege, den ersten ASCD-Pflichtspielsieg seit 2014 gegen Spandau einzufahren.
Auch in den beiden Bundesliga-Hauptrundenpartien Anfang Oktober und Dezember in Duisburg (8:14) und Dezember (9:12) hatten die Westdeutschen achtbare bis enge Resultate gegen Favorit Spandau erzielt und das Halbfinale 1 dazu genommen jeweils die Gewissheit mitgenommen: Da könnte doch was gehen … Bis dato aber haben die 04-er von Trainer Vladimir Markovic eben dies nicht zugelassen. So soll es auch diesmal bleiben und Spandaus 47. DM-Finale perfekt machen. In dem dürfte, so sich die Halbfinal-Prognosen erfüllen, der seit 2017 ständige Endspiel-Dauerrivale Waspo Hannover sein. Das wäre das 9. Mal in Serie, wobei die bisherige 5:3 Bilanz für die Niedersachsen (2018, 2020, 2021, 2022, 2024) und gegen Spandau (2017, 2019, 2023) spricht.
Schwimmen ist weit mehr als nur eine sportliche Fähigkeit – es ist ein lebenswichtiges Können, das Sicherheit, Selbstbewusstsein und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der unzählige Gewässer zum Alltag gehören, ist sicheres Schwimmen ein Muss. Umso mehr freuen wir uns, gemeinsam mit der Gewobag ein Projekt ins Leben gerufen zu haben, das nicht nur Kindern das Schwimmen beibringt, sondern auch soziale Gerechtigkeit fördert.
Wir sind stolz darauf, mit der Gewobag als verlässlichem Partner zusammenzuarbeiten. Dank ihrer großzügigen Fördermittel konnten wir das Kids-Schwimmerlnprojekt realisieren – ein Angebot, das gezielt auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist, die sonst womöglich keinen Zugang zu Schwimmkursen hätten. Besonders im Fokus stehen hierbei sozial schwächer gestellte Familien aus den Berliner Bezirken Spandau und Charlottenburg-Nord.
Was dieses Projekt besonders macht: Es wird exklusiv für die Gewobag konzipiert und vollständig ohne Drittsponsoring umgesetzt. Das bedeutet maximale Transparenz, klare Zielgruppenorientierung und ein hohes Maß an sozialem Engagement von beiden Seiten.
Das Schwimmerlnprojekt findet ausschließlich in den Schulferien statt – eine bewusste Entscheidung, um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich intensiv auf das Schwimmenlernen zu konzentrieren, ohne schulische Verpflichtungen im Rücken. Jährlich nehmen rund 150 Kinder und Jugendliche an den Kursen teil – ein beeindruckender Wert, der zeigt, wie groß der Bedarf ist und wie effektiv unser Angebot angenommen wird.
Für viele Kinder ist das Erlernen des Schwimmens nicht nur ein Schritt zur körperlichen Fitness, sondern ein Schritt zu mehr Selbstvertrauen. Wer schwimmen kann, bewegt sich sicherer, ist unabhängiger – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Besonders für Familien mit geringem Einkommen ist das Schwimmerlnprojekt eine Chance, ihren Kindern eine wichtige Fähigkeit mitzugeben, die sonst vielleicht unerreichbar bliebe.
Unser Ziel ist klar: Jedes Kind soll schwimmen lernen können – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status. Mit der Unterstützung der Gewobag kommen wir diesem Ziel Jahr für Jahr ein Stück näher. Wir danken unserem Partner für das Vertrauen und die Möglichkeit, dieses Projekt mit Leben zu füllen.
Denn echte Veränderung beginnt dort, wo man Kindern nicht nur neue Fähigkeiten beibringt, sondern Perspektiven eröffnet.