Die Wasserfreunde im Entspannungsmodus

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Nach dem Abpfiff des Spiels waren wahrscheinlich alle beteiligten Personen froh, dass es vorbei war: Die Berliner Spieler, da nun endlich das Wochenende für sie begann, die Esslinger, weil sie nun endlich ihren Heimweg antreten konnten und die Schiedsrichter, weil sie während des laufenden Spiels am Beckenrand nicht eingeschlafen waren. Der Hallensprecher versuchte zwar wiederholt mit motivierenden Worten und temperamentvollen Ansagen, die wenigen Zuschauer, die den Weg in die Schwimmhalle gefunden hatten, für das Spiel zu begeistern, doch so richtig erfolgreich war auch das nicht.

Der Grund für eine dahin plätschernde Partie lag vielleicht darin begründet, dass sich die Schwaben mit nur 10 Spielern in Berlin präsentierten. 4 Spieler der üblichen Esslinger Startformation konnten ihre Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht unterstützen.

Petar Kovacevic reagierte darauf und gab ebenfalls einigen seiner Spieler eine Ruhepause. Centerverteidiger Lucas Gielen und der erste Torwart Laszlo Baksa waren darum nicht im Team. Auch Mateo Cuk, der sich zurzeit, nach erfolgreicher Schulteroperation, mit Rehamaßnahmen beschäftigt, und Tiberiu Negrean, er befindet sich mit der rumänischen Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf den Eurocup, waren nicht eingesetzt.

Erfreulich war der Auftritt von Philipp Gottfried, der sich während seines ersten diesjährigen Einsatzes in der Bundesliga gleich mit 3 Toren in die Torschützenliste eintrug.

Spieler des Tages wurde Nikola Dedovic.

 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 2017/2018, Spiel 11, 10. Februar 2018

Wasserfreunde Spandau 04 – SSV Esslingen 22:1 (5:0, 6:0, 4:0, 7:1)

 

Torschützen.       N. Dedovic 5, S. Pjesivac 4, M. Stamm, P. Gottfried 3, F. Korbel, M. Restovic, B. Reibel, 2, L.Küppers 1

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