„Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen!“

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Für den achten von zehn Spieltagen der Champions-League-Gruppe B am Mittwoch gilt: Spandau 04 tritt als klarer Außenseiter beim Gruppen-Ersten VK Radnicki Kragujevac an.  Kragujevac hat alle seine bisherigen sieben Partien gewonnen und führt das Sechserfeld souverän vor Brescia und Partizan Belgrad an. Bleibt die Rangfolge unverändert, erreichen diese drei das Final Six des Königswettbewerbs Ende Mai in Barcelona.

    • Pressemitteilung Spandau 04 vom 24. März 2014:
    • Champions – League 2013/2014 Spieltag 8 in Kragujevac (SRB), 25. März 2014
    • VK Radnicki Kragujevac – Wasserfreunde Spandau 04
    • Spielort: Swimming Pool Sportcenter Park Kragujevac (SRB) Spielbeginn: 18.30 Uhr

 

Logo_VK_Radnicki_Kragujevac_fixture Aber auch die Berliner haben als vierter noch eine theoretische Chance. Für die Realisierung müsste allerdings einiges zusammenkommen. Und so wird sich der Blick der 04er am Mittwoch mit Sicherheit nach Oradea richten, wo der rumänische Meister und Gruppen-Letzte CSM (1 Punkt) Partizan empfangen wird (12). Verlören die Spandauer (7) die Partie im serbischen Kragujevac tatsächlich, was leider wahrscheinlich ist, und gewännen die Partizanen in Oradea, stünden die Final-Six-Teilnehmer damit bereits fest. Denn der Vorsprung von Partizan wüchse auf acht Zähler an. Das wäre auch mit der Drei-Punkte-Sieghonorierung an beiden verbleibenden Spieltagen für die Berliner nicht mehr aufholbar, wenn das Spandauer Team noch Galatasaray Istanbul (9. April) empfängt und nach Oradea (3. Mai) reist.

Partizan Belgrad hat zwar zwei Heimspiele, in denen sie aber gegen die Favoriten, den Gruppen-Führenden aus Kragujevac und gegen Brescia, den Gruppenzweiten, antreten müssen. Hier gäbe es Raum für allerlei Rechenspiele. „Auf die lassen wir uns aber gar nicht ein. Wir haben unsere Sachen zu erledigen, und zwar so gut wie nur möglich. Spiel für Spiel“, sagt Manager und Co-Trainer Peter Röhle. Kragujevac ist in Serbien derzeit auf Augenhöhe mit Roter Stern Belgrad, der Nummer 1 im Land. Anfang März haben die Hauptstädter nach einem Wurf von Torhüter Denis Sefik in der Schlusssekunde mit 12:11 gewonnen. – Das war ein Sieg mit Folgen:

Bei Radnicki, den „Arbeitern“. wurde nach diesem Spiel der Trainer Dejan Jovovic entlassen, der auch beim 13:8 gegen Spandau am 18. Dezember noch am Beckenrand gestanden hatte. Jovovic selbst war als Nachfolger des legendären Dejan Udovicic erst seit dem Sommer 2013 im Amt. Jetzt hat sein Ex-Assistent Uros Stevanovic das Amt des Trainers übernommen. Der Radnicki-Sportdirektor Vasovic kommentierte nüchtern: „Es ist einfacher, den Trainer zu entlassen als 13 Spieler. Diese Dinge passieren im Sport.“

Manchmal passieren aber auch Sensationen und ab und zu gibt es sensationelle Ergebnisse. In diese Kategorie wäre ein Spandauer Auswärtssieg oder auch schon eine Punkteteilung zu zählen. „Wir haben keine Chance, aber die wollen wir mit Macht nutzen“, sagt Peter Röhle.

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