Weltcup-Finale: Schöneborn als beste Deutsche auf Platz 12

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Pressemitteilung des Deutschen Verband für Modernen Fünfkampf

Zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften konnte ein deutsches Quartett beim Weltcup-Finale in Minsk/Weißrussland (11. – 14. Juni) nicht in den Kampf um die Spitze eingreifen. Für das beste Resultat sorgte Lena Schöneborn (Bonn) mit Rang 12. Annika Schleu (Berlin) und Janine Kohlmann (Potsdam) landeten auf den Plätzen 17 und 26. Fabian Liebig (Potsdam), der kurzfristig in das Starterfeld nachgerückt war, wurde 27.

Die Weltranglistenzweite Schöneborn haderte vor allem mit ihrem Ergebnis im Reiten: Die 29-Jährige musste fünf Abwürfe, gleichbedeutend mit 35 Strafpunkten, hinnehmen und verlor dadurch im Gesamtklassement wertvollen Boden. „Sie hat keine Fehler gemacht, vielleicht war das Pferd in der zweiten Runde müde“, sagte Bundestrainerin Kim Raisner nach dem Wettkampf. Immerhin gelang es Schöneborn, sich beim überlegenen Sieg der Olympiasiegerin Laura Asadauskaite (Litauen) im Combined noch vom 17. auf den 12. Rang zu verbessern. Zuvor hatte sich die Bonnerin beim Fechten in gewohnt guter Verfassung mit 22 Siegen aus 35 Kämpfen und der fünftbesten Leistung aller Athletinnen präsentiert.

Ihre Teamkolleginnen Schleu und Kohlmann gewannen 17 bzw. 16 Duelle auf der Planche. Schleu musste im Reiten eine Verweigerung und Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung hinnehmen, Kohlmann verlor beim dritten und vierten Schießen im Combined jeweils viel Zeit. Dennoch blickt Bundestrainerin Raisner der WM in Berlin (28. Juni – 5. Juli) zuversichtlich entgegen: „Alle drei Athletinnen sind in einer guten Verfassung. Es fehlt zurzeit nur noch das Quäntchen Glück.“

Pech hatte auch Fabian Liebig, bei dem technische Probleme mit der Waffe im Combined eine bessere Platzierung verhinderten. Der 20-Jährige hatte vor allem im Fechten eine couragierte Vorstellung mit 19 Siegen aus 35 Kämpfen gezeigt. Es siegte bei den Männern der Italiener Riccardo de Luca, der sich wie Asadauskaite damit einen Fix-Startplatz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im kommenden Jahr sicherte.

Alle Ergebnisse unter www.pentathlon.org/events/results/?id=128.

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