Waterloo für deutsche Wasserballer

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Das letzte Gruppen Spiel gegen Frankreich hätte eigentlich die vermutete, lockere Angelegenheit werden können.
Unser Torwart zeigte heute eine deutliche Leistungssteigerung und der kurzzeitige 0:1 Rückstand aus dem ersten Viertel wurde in eine beruhigende 2 Tore Führung umgewandelt.
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Auch wenn die Leistungen aller Feldspieler heute wieder nicht dem wahren Leistungsvermögen entsprachen, schien trotzdem nichts gegen international zweitklassige Franzosen anzubrennen, zumal der beste Franzose bereits im ersten Viertel mit 2 persönlichen Fouls gehandicapt war.
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Leider kam dann, auch begleitet durch zwei Fehlentscheidungen des italienischen Schiedsrichters, ein nicht mehr für möglich gehaltener, weiterer Leistungseinbruch.
Nichts ging mehr und so wurde aus der 2 Tore Führung eine unglückliche 7 : 8 Niederlage.
Heute kamen zu dem unverständlichen Unvermögen auch noch Pech bei einigen Abschlüssen und unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dazu.
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Ein ehrliches Fazit ist aber, dass die Franzosen heute verdient gegen eine auch müde wirkende deutsche Mannschaft gewonnen haben, der, aufgrund des besseren Torverhältnisses, ein Unentschieden zum 5ten Platz gereicht hätte.
Damit endet die Gruppenphase nach 5 Niederlagen ohne Punkte als Gruppenletzter der Sechsergruppe.
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Ich kann mich nicht an eine Vorrunden Nullnummer in den letzten 35 Jahren bei EM, WM oder Olympia erinnern, das Spiel tat heute allen im Stadion anwesenden, deutschen Wasserballfans körperlich weh.
Aber so makaber es sich anhört, eigentlich ist nichts Tragisches passiert!
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Trainer und Spieler können sich immer noch aus eigener Kraft aus dem Sumpf der zweistelligen Platzierungen ziehen, und mit Platz 7 die als Minimalziel ausgegebene Qualifikation zur nächsten WM 2015 und EM 2016 schaffen.
Anstatt Georgien (anderer Gruppenletzter) müssen nun die Russen als Guppenfünfter der anderen Gruppe aus dem Weg geräumt werden (die Russen haben aber ihr Gruppenspiel nur ganz knapp gegen Georgien gewonnen), das ist also in Normalform machbar.
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Danach haben wir durch die heutige Niederlage nur die Reihenfolge der Gegner getauscht.
Bei einem heutigen Sieg gegen Frankreich wäre die Reihenfolge Rumänien und dann Spanien gewesen, so ist es durch die heutige Niederlage erst Spanien und dann Rumänien.
So what?
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Vielleicht sollten die Spieler heute Abend mal was anders machen und auf einem Schiff die Donau langschippern und ein oder zwei Bier trinken, denn schlechter als beim Spiel heute geht es nicht mehr!
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Bis Übermorgen gegen die Russen müssen die Köpfe wieder frei werden und das kann man bis dahin sicher nicht mehr trainieren.
Hier helfen auch keine gegenseitigen Vorwürfe, an wen auch? Es waren ja Mehr oder Weniger alle gleich schlecht!
Ich hoffe immer noch auf eine Initialzündung, mit drei Siegen kann man immer noch alle 5 bisherigen Niederlagen hier in Budapest vergessen machen.
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Es ist auch eine Frage der Ehre und des inneren Schweinehunds, mit diesem bleibenden letzten Eindruck kann man von hier so nicht nach Hause fahren.
Ich muss das jetzt leider, obwohl ich glaube das die Jungs hier noch was wuppen,und ich den Aufbruch gerne live gesehen hätte.
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Hagen Stamm aus Budapest
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