Wasserball EM Start gegen ITA mit stotterndem Motor

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Am Sonntag kurz nach der Eröffnungsfeier wurde in Belgrad ein serbisches Feuerwerk gegen Kroatien abgebrannt.

Der amtierende Olympiasieger Kroatien hatte, vor der wohl ewigen Wasserball Rekordkulisse von unglaublichen 11000 Zuschauern, nicht den Hauch einer Chance gegen Serbien, die Wasserball vom anderen Stern demonstrierten,und die Kroaten mit 13:6 aus der Halle schossen.

Ähnliches sollte, anders als heimlich erhofft, dem deutschen Team dann fast 24 Stunden später gegen Italien auch passieren.

Von Beginn an stotterte der deutsche Motor im Angriff. Die, teilweise durch gute Angriffsbemühungen rausgeholten, ersten 6 Überzahlchancen blieben leider alle ohne den erhofften Torerfolg.
Zusätzlich wurden die Italiener durch individuelle Unachtsamkeiten in der Verteidigung zum Toreschiessen eingeladen.

Der gut aufgelegte Ex Spandauer Roger Kong im Tor verhinderte durch 3 glänzende Paraden im ersten Viertel zwar Schlimmeres, aber vom schnellen 0:3 Rückstand erholte sich das Team leider in der Folge nicht mehr.

Das Spiel war so bereits nach 2 Vierteln beim Halbzeitstand von 1:8 entschieden.
Leider erreichten viele Spieler im Auftaktspiel nicht ihre Normalform, was allerdings ohne große Folgen bleiben wird, denn jetzt beginnt das Turnier und damit auch der bereits im Vorfeld festgelegte Marschplan für diese EM.

Gegen den vermeintlich schwächsten Gruppengegner, Georgien, gilt es jetzt am Mittwoch 9.30
den Motor zum Schnurren zu bringen, um  ,ins Turnier zu kommen und Selbstvertrauen zu tanken.

Am Freitag muss Rumänien auf dem Weg zum angepeilten Platz 2 in der Gruppe geschlagen werden, bevor dann am Sonntag,wahrscheinlich gegen Russland, der Einzug in das Viertelfinale klar gemacht werden soll.

Natürlich schmeckte die 5:16 Niederlage gegen Italien keinem der deutschen Fans und Offiziellen, aber eigentlich ist nicht viel passiert und die Stimmung des Teams ist Nach wie Vor gut.

Ein gutes Spiel mit einer knappen gestrigen Niederlage gegen den hohen Favoriten Italien hätte die Position unser Jungs ja auch nicht grundlegend verbessert.

Wichtig ist, dass alle Spieler verletzungsfrei an Bord sind und morgen gegen Georgien, mit einer konzentrierten Leistung von Spielbeginn an, die eingeplanten Punkte eingefahren werden.

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