Über 3 Spielviertel eine vernünftige Leistung

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Der Trainer der Wasserfreunde Spandau 04, Petar Kovacevic, zeigte sich von der Leistung seiner Mannschaft zufriedener als noch vor einer Woche, als es dem deutschen Rekordmeister misslang den ersten deutschen Titel dieser Saison zu gewinnen. Im Halbfinale um den Deutschen Wasserballpokal hatten sich die Spandauer dem Team von Waspo Hannover klar und eindeutig geschlagen geben müssen (4:9), sodass die Favoritenrolle auf nationaler Ebene nicht mehr den Berlinern zugeschrieben werden kann.

Kovacevic forderte in der letzten Trainingswoche von seinen Spielern eine eindeutige Reaktion auf ihre nicht zufriedenstellende Spielweise der laufenden Saison. Um den Titel des Deutschen Meisters verteidigen zu können, müsste das Team seinen Siegeswillen aktivieren und zu einer homogenen Mannschaft zusammenwachsen. Jeder einzelne Spieler müsste Kampfbereitschaft zeigen.

In den ersten drei Vierteln des Spiels gegen Uerdingen war bereits eine Reaktion des Teams auf die Ansage Kovacevic´ erkennbar. Die Spieler passten ihr Spiel den Vorgaben ihres Trainers an.

„Wir müssen weiter hart arbeiten“, so Kovacevic, um unser Selbstvertrauen wieder zu stärken und unseren eigenen Ansprüchen zu genügen.

Mannschaftskapitän Marko Stamm war krankheitsbedingt in Uerdingen nicht mit von der Partie und wird wahrscheinlich auch noch beim Champions-League-Spiel am kommenden Mittwoch, den 08. Februar 2017, um 18:00 Uhr in Szolnok (HUN) pausieren müssen.

Spieler des Tages wurde Spandaus Centerspieler und fünffacher Torschütze Mateo Cuk.

 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 2016/2017, Spiel 7, 4. Februar 2017

SV Bayer Uerdingen 08 – Wasserfreunde Spandau 04 6:17 (1:4, 0:4, 1:6, 4:3)

Torschützen: Mateo Cuk 5, Mehdi Marzouki 3, Nicoal Dedovic, Moritz Oeler, Remi Saudadier (je 2), Tobias  Preuß, Luuk Gielen, Maurice Jüngling (je 1)

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