Spandaus Champions League-Auftakt

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Pressemitteilung Spandau 04 vom 17. November 2013:

Champions – League 2013/2014, Spieltag 1 in Berlin, 20. Februar 2013

Wasserfreunde Spandau 04 – CSM Digi Oradea

Spielort: Sport- u. Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Spielbeginn: 19.00 Uhr


[blockquote]Neues Spiel, neues Glück?

Spandaus Champions League-Auftakt: Die Wasserfreunde empfangen Rumäniens Meister CSM Oradea [/blockquote]

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Champions-League Auftakt in der Saison 2013/2014 gegen den rumänischen Meister CSM DIGI Oradea

Vieles ist neu bei den Wasserfreunden Spandau 04 in der gerade begonnenen Saison 2013/2014 – die Trainer, einige Spieler und auch die Ziele. Stand bei Letzteren in den vergangenen Jahren stets die Verteidigung der nationalen Titel in Pokal und Meisterschaft an erster Stelle genannt, so hat nun – nach der doppelten Niederlage gegen den ASC Duisburg in beiden Wettbewerben – eine neu formulierte Aufgabe das Primat: Die Rückeroberung der Titel!
Auch international haben sich die Berliner einiges vorgenommen und stehen per Wild Card bereits in der neu strukturierten Champions League-Hauptrunde mit zwei Sechser-Gruppen. Die jeweils drei Besten nach Hin- und Rückspielen (jeder gegen jeden) bestreiten Ende Mai 2014 das Final Six um Europas wertvollsten Club-Titel. Unter den nach drei Qualifikationsrunden verbliebenen Top 12 des Kontingents ist Spandau 04 der einzige deutsche Vertreter, nachdem Double-Gewinner Duisburg und der DM-Dritte Waspo Hannover bereits ausgeschieden sind. Die Berliner agieren somit nicht nur in der Verantwortung gegenüber der eigenen Selbstdarstellung – sie sind die Visitenkarte des deutschen Wasserballs.

In Gruppe B treffen die Wasserfreunde neben dem Auftaktgegner CSM Digi Oradea (ROU) ebenfalls auf Galatasaray Istanbul(TUR), Partizan Belgrad (SRB), Radnicki Kragujevac (SRB) und AN Brescia (ITA). Gegen Rumäniens Serienmeister sowie gegen Belgrad und Istanbul hat Spandau auch in der Vorsaison gespielt, allerdings leider nicht sonderlich erfolgreich. Gegen Galatasaray und Partizan wurde zweimal verloren, gegen Oradea immerhin das Heimspiel gewonnen. Der direkte Vergleich ging aufgrund der einen Treffer unterschiedlichen Torbilanz ebenfalls zugunsten der Transsylvaner aus.

Die Mannschaft von Oradea konnte in der dritten Runde der laufenden Saison Sintez Kasan (RUS) (13:8 und 7:10) besiegen und somit erstmals den Einzug eines rumänischen Teams in die CL-Hauptrunde erzielt.

Rumäniens Wasserball ist derzeit im Umbruch – die Auswahlergebnisse lassen seit Längerem zu wünschen übrig. Insofern sind im Vergleich zu Deutschland und Spandau durchaus Parallelen vorhanden. Das gilt auch für die zentrale Rolle beider Vereine in den aktuelle stattfindenden Prozessen in ihren Ländern.

In Oradeas Reihen stehen sieben aktuelle Nationalspieler, die sich freilich beim Weltliga-Auftakt vor Wochenfrist mit einem 5:15 (drei Tore von Oradea-Akteuren) in Russland ebenso wenig mit Ruhm bekleckerten wie die vier Spandauer in Reihen des DSV-Nationalteams beim 7:12 gegen Italien in Berlin.

Stellt sich die Frage für das Champions League-Treffen: Wer geht mental besser gewappnet in die Partie? Kampfstärke bis an die Grenze des Erlaubten, Erfahrung und exzellente Individualisten wie der serbische Nationaltorhüter Gojko Pjetlovic, Mihnea Chioveanu, Nicolae Diaconu oder Alex Popoviciu – das sind Trümpfe, die Oradea in Topform stark und unberechenbar machen. „Darauf müssen wir eingestellt sein. Wir können sie schlagen, aber nicht mit halbem Herzen. Ein Sieg in der Auftaktpartie ist wichtig, wenn wir nicht nach der Devise „Teilnahme ist alles“ handeln, sondern das Final Six erreichen wollen“, sagt Manager und Co-Trainer Peter Röhle. Bei den Spandauern sind bis auf den fingerverletzten Nationalspieler Erik Miers alle Spieler dabei.

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