Spandau zeitweise unkonzentriert

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Die Esslinger Mannschaft, die zum 2. Spiel in Berlin ohne ihren Mannschaftskapitän Heiko Nossek antreten musste (Reizung der Patellasehne im rechten Bein), zeigte bereits nach einem 0:3 Rückstand im ersten Spielabschnitt, dass sie sich nicht kampflos den Berlinern ergeben wollte. Couragiert kämpfte sie sich ins Spiel zurück. So endete das torreiche erste Viertel mit 6:4 für den Deutschen Meister.

Spandaus Trainer Peter Kovacević wollte in der Spielpause zum 2. Viertel die, speziell in der Defensivarbeit, unkonzentrierte Spielweise seiner Mannschaft nicht tolerieren und fand dazu sehr deutliche Worte. Im weiteren Verlauf des Spiels ließen die Berliner nur noch 4 zusätzliche Treffer zu Aber zum Leidwesen des Trainers wurden dennoch unzählige 100%-Chancen nicht in Tore umgewandelt. So standen Spieler mitunter alleine vor dem Esslinger Torwart und erzielten dennoch keinen Treffer. In einem Finalspiel etwa gegen den ASC Duisburg oder Waspo Hannover könnte eine vergleichbar schlechte Chancenauswertung absolut fatale Folgen nach sich ziehen.

Im 3. Halbfinalspiel wollen sich die Spandauer Spieler heute den Einzug in das Finale um die Deutsche Wasserballmeisterschaft sichern, sich mithilfe einer angemesseneren Leistung mit ihrem Trainer versöhnen und in das verbleibende Pfingstwochenende starten.

Wasserfreunde Spandau 04 – SSV Esslingen: 20:8 (6:4, 5:1, 2:2, 7:1)

Torschützen: Marin Restivić, Moritz Oeler, Maurice Jüngling (je 4), Martin Famera, (3), Christian Schlanstedt (2), Mateo Cuk, Marko Stamm, Tobias Preuß (je 1)

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