Spandau nicht zu bremsen

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Pressemitteilung Spandau 04 vom 02. Februar 2014:

Deutscher Wasserball Pokal, Vietelfinale
Spielergebnis: White Sharks Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 2:13 (0:3, 0:3, 1:5, 1:2)

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Deutsche Wasserball-Liga (DWL), 10. Spiel
Spielergebnis: White Sharks Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 6:11 (1:4, 1:3, 0:2, 4:2)

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Zwei Siege binnen vier Stunden

Marin Restovic_2013-2014_1

Spieler des Tages: Marin Restovic

Bisher holten die Wasserfreunde Spandau 04 seit 1979, dem Beginn ihrer Dominanz im deutschen Männer-Wasserball, 26 mal das Double aus Pokal und Meisterschaft. Seitdem konnten sie nur zweimal keinen der beiden Titel erringen: 1993 und 2013. Im Vorjahr verwies sie der ASC Duisburg in beiden Wettbewerben auf Rang zwei. „Jetzt holen wir Schale und Pott zurück“, bekräftigt Manager und Co-Trainer Peter Röhle, der bei allen 75 nationalen und internationalen 04-Championaten als Torwart, Trainer oder Funktionär dabei war, in seiner Saisonzwischenbilanz. Aktuell tanzen die Wasserfreunde auf drei sportlichen Hochzeiten – in der Champions League, in der man in der Sechser-Hauptgruppe B am vergangenen Mittwoch bei Partizan Belgrad mit 5:7 verlor und nach der Hinrunde auf Rang 4 liegt, im Deutschen Pokal und in der Meisterschaft. In den beiden letzteren Wettbewerben musste Spandau am Samstag spielen, wodurch ein kurioses Doppel entstand. Auf Grund des engen Terminkalenders traten die Wasserfreunde innerhalb weniger Stunden gleich zweimal bei den White Sharks Hannover an – zuerst im Pokal-Viertelfinale und nach dreieinhalb Stunden im Pflichtspiel der Bundesliga. Beide Partien gingen klar an den Favoriten, der trotz Reisestrapazen (Serbien) frisch genug war, die White Sharks durchgängig zu zähmen. Dabei zeichnete sich vor allem der 23-jährige Marin Restovic mit je fünf Treffern in beiden Partien aus. „Aus Restovic wird peu à peu ein ‚Bestovic’“, scherzt Peter Röhle angesichts steigender Formkurve des Serben, der einst mit Montenegro Jugend-Europameister war und als großer Hoffnungsträger galt. „Jetzt fängt er an, dieses Versprechen einzulösen. Gut, dass wir Geduld mit ihm und Vertrauen in ihn gehabt haben“, sagt Röhle.
Spandau ist nach dem Wochenende erster Qualifikant für das Pokal-Final-Four Anfang Mai an bisher noch nicht feststehendem Ort. In der DWL sind die Berliner verlustpunktfreier (20:0) Spitzenreiter der A-Gruppe vor Duisburg (18:4) und Waspo Hannover (16:4).
Die anderen Teams aus der Region blieben am Wochenende ohne Erfolg. Die SG Neukölln, Berlins zweites Team in der A-Gruppe, blieb auch im elften Saisonspiel ohne Punktgewinn, verlor in eigener Halle gegen den SV Cannstatt nach mehrfacher Zwei-Tore-Führung noch mit 9:11 (3:1, 2:3, 3:4, 1:3). In der B-Gruppe musste Spitzenreiter OSC Potsdam bei Krefeld 72 eine klare 10:16-Niederlage hinnehmen und der SC Wedding hatte daheim gegen den SVV Plauen mit 7:8 das Nachsehen.

Die Torschützen im Pokalspiel

Marin Restović (5), Eric Miers (3), Fabian Schroedter, Mateo Čuk, Thomas Kick, Timo van der Bosch, Moritz Oeler (je 1)

Die Torschützen im Bundesliga-Spiel

Marin Restović (5), Maurice Jüngling (3), Eric Miers (2), Moritz Oeler (1)

 

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