Spandau misslingt Generalprobe für nationale Herausforderungen

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Nach dem 3:12 von Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 am 9. Spieltag der Champions-League-Vorrunde bei Olympiacos Piräus sieht Manager Peter Röhle die Mindest-Saisonziele der Berliner mit den beiden nationalen Titeln in Pokal und Meisterschaft gefährdet. „Wenn wir im Viertelfinal-Playoff ab 12. Mai gegen Potsdam und im Pokal-Final-Four zu Pfingsten, wo wir im Halbfinale auf den ASC Duisburg treffen, auf diesem Niveau spielen, sind Siege absolut nicht selbstverständlich“, sagte er nach dem einseitigen Match gegen den griechischen Serienchampion. Im Hinspiel im November in Berlin hatte Spandau noch ein 11:11 gegen Piräus erreicht. Davon waren die Berliner diesmal aber weit entfernt.

Zu Beginn des zweiten Viertels stand es aus Gäste-Sicht, bei denen Nationalspieler Tobias Preuß aufgrund von Fieber fehlte, noch 2:3, doch dann sorgten drei Piräus-Treffer in Folge bereits für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit erzielte Spandau 04 dann kein einziges Tor mehr. In der Sechser-Tabelle belegt das Team der Wasserfreunde mit vier Punkten aus vier Remis und fünf Niederlagen nur Platz 5 vor Jadran Herceg Novi (Montenegro/3) und hat bereits seit mehreren Spieltagen keine Chance mehr auf das Erreichen des Final Six Ende Mai in Budapest, für das sich neben Gastgeber ZF Eger nur zwei weitere Teams aus dieser Gruppe qualifizieren können.

„Im dritten Viertel sind wir eingebrochen, haben insgesamt aus 11 Überzahlsituationen nur ein Tor gemacht. Es gab viele Unkonzentriertheiten, schlechte Pässe zum Center, ungefährliche Angriffe. Torwart Laszlo Baksa hat noch Schlimmeres verhütet“, resümiert Röhle. „Wir sind nicht da, wo wir sein wollten, wir müssen uns jetzt fangen. In den zehn Tagen bis zum Playoff-Auftakt werden die Jungs jetzt richtig zur Ader gelassen, um die Formkurve nach oben zu bringen.“


Champions – League 2015/2016, Spiel 9 in Athen, 30. April 2016

Spielergebnis:

Olympiacos Piräus – Wasserfreunde Spandau 04:  12:3 (3:1, 3:2, 4:0, 2:0)

Torschützen:

Mateo Čuk, Maurice Jüngling, Rémi Saudadier 1

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