Spandau in Cannstatt: Zeit, dass sich etwas dreht!

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Am kommenden Samstag steht das 9. Spiel der Saison 2014/15 für die Wasserfreunde Spandau 04 in Supercup, Meisterschaft, Pokal und Champions League im Stuttgarter Inselbad beim SV Cannstatt an. Nach der bislang durchaus ungewohnten Zwischenbilanz von „nur“ sechs Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis stellt sich die Frage vor dem Bundesliga-Gastspiel beim Meister von 2006 in Cannstatt: Wohin geht die sportliche Reise des deutschen Wasserball-Rekordmeisters?

Betrachtet man die letzten Partien der Wasserfreunde, das Heim-8:9 beim Champions-League-Auftakt gegen Kroatiens Topteam Jug Dubrovnik und das folgende 5:5 beim nationalen Herausforderer Waspo Hannover, kommt einem unweigerlich Herbert Grönemeyers Fußball-WM-Song von 2006 in den Sinn: Zeit, dass sich was dreht! In beiden Partien haben die Schützlinge von Trainer Petar Kovacevic nicht wirklich schlecht gespielt, aber dennoch nicht gewonnen. Werden weiterhin so wenige Siege in Schlüsselspielen erzielt, wird es schwer mit den angestrebten nationalen Titelgewinnen in diesem Jahr.

„Es sieht in der Momentaufnahme so aus, als hätten die Spandauer das Siegen in schweren Spielen verlernt. Aber das ist nicht so, und für mich steht fest, es wird alles besser“, versichert Co-Trainer und Manager Peter Röhle. Cannstatt verspricht für diese Prognose ein idealer Partner zu sein. Mit 3:7 Punkten sind die Schwaben aktuell nur Siebenter in der Tabelle. Spandau reist mit 7:3 Punkten als Dritter nach Stuttgart.

2006 war das große Jahr der Cannstätter Vereinsgeschichte – damals holte man sich den Meistertitel und sorgte für eine der drei Unterbrechungen (1993 Waspo, 2006 Cannstatt, 2013 Duisburg) in der seit 1979 währenden Spandauer Dauerdominanz.

Nach der Meisterschaft folgten aufgrund des Verlustes des Hauptsponsors drei Jahre Abstinenz für die Schwaben. Erst 2010 kam Canstatt zurück in die 1. Liga. Heute  sind noch zwei Cannstätter Stammspieler aus der Titelschlacht von 2006 aktiv.

Abwehrstratege Florian Naroska ist nach zwischenzeitlichen Abstechern zu anderen Vereinen – u.a. spielte er mehrere Jahre in Spandau – zurückgekehrt. Der zweite, Moritz Oeler, nach dem Titel mit Cannstatt nach Berlin gewechselt und dort inzwischen Kapitän, wird nach seinem Trommelfellriss beim 5:5 in Hannover beim Auftritt in der alten Heimat fehlen. Zum Spandauer Kader gehörten 2006 auch die damaligen Youngsters Marko Stamm und Tobias Preuß.

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Deutsche Wasserball-Liga (DWL), 2014/15, 13. Dezember 2015

SV Cannstatt – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn:   16.00 Uhr

Spielort: Inselbad Stuttgart/Untertürckheim, Inselbad 4, 70327 Stuttgart

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