Spandau gegen White Sharks

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Im dritten Match der Meisterschafts-Hauptrunde hat der Rekordchampion nach den Auswärtsauftritten gegen den OSC Potsdam (15:1) und die SG Neukölln (17:6) erstmals das Heimrecht. Gegner sind die White Sharks aus Hannover, die ihre beiden Startbegegnungen beim Stadtrivalen Waspo 98 (10:22) und daheim gegen ASC Duisburg (9:11) verloren haben.

Die White Sharks sind seit 2012 in der 1. Liga und seit 2013 in der A-Gruppe. Seit der Vereinsgründung im Jahre 2008 haben sich die Hannoveraner auf die Ausbildung junger Talente spezialisiert.

Mehrmals waren die White Sharks Fünfter der DWL, in der Vorsaison erreichten sie den sechsten Platz. Zuletzt gab es mehrere personelle Wechsel: Der Nationalspieler Jonas Reinhart musste im Alter von nur 20 Jahren wegen anhaltender Rückenprobleme seine sportliche Laufbahn beenden und der Ex-Spandauer Leistungsträger Vincent Hebisch wechselte zu Poseidon Hamburg. Die White Sharks kommen als aktueller Tabellen-Siebenter zum Spitzenreiter Spandau 04. Sie wollen sich, so erklärt Trainer Milan Sagat, nicht unter Wert, sondern trotz der fehlenden Aussicht auf Punkte so gut wie möglich verkaufen.

Das ist den Niedersachsen in beiden bereits gespielten Ligapartien, in denen sie ebenfalls klare Außenseiter waren, ganz gut gelungen – zumindest in der Offensive. Beim 10:22-Auftakt beim Star-Ensemble von Waspo erzielten sie erstaunlich viele Tore. Auch gegen Duisburg hatten die White Sharks beim Heim-9:11 eine ähnlich gute Quote, führte zwischenzeitlich sogar mit 8:5, um dann aber mit dem 1:4-Schlußviertel doch den ASCD passieren lassen zu müssen.

Für Spandau 04 zählt im Duell mit den „Haien“ nur ein Sieg. Und natürlich dessen Höhe im Fernduell mit Waspo um die Pole Position der DWL. Aktuell haben die Wasserfreunde eine Tordifferenz von +23, Waspo liegt bei +19.

 

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