Sieg gegen Niederlande zum Abschluß

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Das 9:7 gegen Holland verhindert den 12 Platz, was bei allen bisherigen Europameisterschaften der roten Laterne als Letzter entsprochen hätte.

Durch die erstmalige Aufstockung auf 16 Teams sind 2016 immerhin noch 5 Teams schlechter platziert als die deutsche Sieben, trotzdem ist der 11. Platz die schlechteste EM Platzierung aller Zeiten.

Nach einem guten Start führte das deutsche Team 3:1 und schien auf einem guten Weg, der Favoritenrolle gegen die Nederlande gerecht zu werden.

Wie bei dieser EM leider immer wieder zu beobachten war, kamen dann aber indiskutable 3 Minuten der Deutschen und plötzlich musste man sich die Augen reiben.
Sehr einfach kamen die Holländer zu 4 Toren und das Spiel schien wieder gegen Deutschland zu kippen.
Diesmal sollte aber ein gutes Abschlussviertel die Hierarchie wieder zurechtrücken.

Der 9:7 Sieg war verdient, da es endlich auch diverse gut strukturierte Konterangriffe gab, die zu
einigen Toren führten.
Außerdem machte der diesmal im Tor stehende Moritz Schenkel ein solides Spiel und gab seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt.

Die Jungs fahren jetzt sicher nicht zufrieden nach Hause, aber der abschließende Sieg ist ein guter Auftakt für die heute beginnende Vorbereitung auf die Olympiaqualifikation Anfang April in Triest/Italien.
Vielleicht ist die schlechte EM Leistung ja aber doch ein gutes Omen für die immer noch mögliche Teilnahme bei Olympia in Rio.

In 2012 wurde eine EM am Leistungslimit gespielt und ein erfolgreicher, eindrucksvoller 5ter Platz erreicht.
Bei der ebenfalls kurz danach anstehenden Olympiaqualifikation für London 2012 konnte dann aber das bei der EM 2012 gezeigte Leistungsniveau nicht noch einmal abgerufen werden und die Olympiateilnahme in London wurde in einer „No Go „Niederlage gegen Mazedonien verpasst.

Vielleicht ist es diesmal umgekehrt, dann haben die Verantwortlichen vielleicht doch alles richtig gemacht.
Sollte die Qualifikation für Rio allerdings nach London zum zweiten Mal hintereinander verpasst werden, muss sich Wasserball Deutschland, durch die jetzt in Belgrad auch verpasste Qualifikation für die WM Teilnahme 2017 in Budapest, auf 2 Jahre ohne internationalen Höhepunkt einstellen.

Dieser erstmalig und letztmalig 1999/2000 aufgetretene sportliche und mediale Supergau könnte sicher auch das Ende vieler aktuell noch mit Perspektive bis Tokio 2020 ausgerichteter Spielerkarrieren bedeuten, was auch einschneidende Folgen für die deutsche Liga und unseren Verein haben könnte.

Deshalb gibt es nur ein Motto:“Mit vereinten Kräften auf nach Rio“

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