Schwäbisches Wochenende für Spandau 04

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Pressemitteilung Spandau 04 vom 12. Dezember 2013:

Deutsche Wasserball-Liga (DWL)

13. Dezember 2013, SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04, Spielbeginn: 19 Uhr

14. Dezember 2013, SV Cannstatt – Wasserfreunde Spandau 04, Spielbeginn: 14 Uhr

Spielort: Inselbad Stuttgart/Untertürckheim, Inselbad 4, 70327 Stuttgart


Die Wasserfreunde Spandau 04 haben vor dem dritten Advent ein vorgezogenes Wasserball-Wochenende mit anspruchsvollen Gegnern und ungewöhnlichen Spielzeiten vor sich. Am Freitag (19 Uhr) treffen sie im Stuttgarter Inselbad Untertürkheim auf den A-Gruppen-Fünften SSV Esslingen, tags darauf am Samstag bereits um 14 Uhr an gleicher Stätte auf den Tabellen-Vierten SV Cannstatt. Beide Teams gehören zu den positiven Überraschungen der bisherigen, immer noch jungen DWL-Saison. Esslingen weist eine 2-1-2-Spielbilanz (5:5 Punkte) auf, Cannstatt sogar ein 3-1-1 (7:3).

Die Esslinger, in deren Reihen mit Heiko Nossek und Hannes Glaser zwei Auswahlakteure stehen, die am vergangenen Dienstag in der Weltliga zum 10:9-DSV-Erfolg gegen die Slowakei beitrugen, zeigten schon beim 13:14-Bundesliga-Heimauftakt gegen den selbsternannten Titelmitfavoriten Waspo Hannover, dass sie nach einem Zwischenjahr in der B-Gruppe auf dem Weg zu alter Stärke sind. Zuletzt sprach dafür auch das 12:9 am vergangenen Wochenende gegen Bayer Uerdingen. Unumstrittener Leader im SSV-Team ist der 31-jährige Heiko
Nossek, nach wie vor einer der besten deutschen Wasserballer und ein gefährlicher Torschütze.
Mit bisher 20 Treffern liegt Nossek, der nach mehreren Jahren im Ausland in seine alte Heimat zurückgekehrt war, auf Platz zwei der Torjägerliste hinter dem Ex-Spandauer und Neu-Hannoveraner Erik Bukowski (24).

Vor allem die Partie gegen Cannstatt, dessen 3:2-Erfolg gegen Spandau im Best of Five-DWL-Finale 2006 unvergessen ist, wird so etwas wie ein Klassentreffen. Spandaus Moritz Oeler war damals eine der tragenden Kräfte beim Berliner Meistersturz auf Seiten der Schwaben.
Nationalspieler Timo van der Bosch ist erst vor der laufenden Saison vom Neckar an die Spree gewechselt. Und auch Hüne Florian Naroska war bereits auf beiden Seiten aktiv. Dass es gegen
Spandau keiner besonderen Motivationskünste bedarf, wissen die Berliner nur zu genau. „Wir sind auf eine harte Gegenwehr eingestellt, müssen konzentriert und motiviert, mit 100 Prozent Einstellung zu Werke gehen“, sagt Oeler.

In dieser Saison ist Spandau bisher international wie national in sechs Partien ungeschlagen – so soll es auch bleiben. „Wir haben bisher zwar kein Spiel bestritten, in dem alles perfekt gelaufen ist. Aber wir sind zunehmend stärker geworden. Besser so als anders herum. Wenn wir jetzt schon am Optimum wären, ließe das ja keinen Platz für weitere Steigerungen. Die aber sollen kommen: Wir haben noch einiges vor.“ Was zu beweisen wäre – z.B. aktuell am schwäbischen
Wochenende.

 

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