Saisonstart für die U17 gerettet – auch durch die „Interhyp-Initiative“

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Die Spandauer U17 ist am Ende doch erfolgreich in die Bundesligasaison gestartet.

Nach der 3:23-Klatsche gegen den haushohen Meisterschaftsfavoriten aus Hannover am Samstag, konnten sich die Nachwuchswasserballer um Kapitän Leon Markusch am Sonntagmorgen gegen Hellas Hildesheim nach hartem Kampf mit 8:7 durchsetzen. Zwischenzeitlich hatten die Hausherren mit 4:2 geführt und es sah so aus, als ob die Mannschaft einen sicheren Sieg einfahren kann. Doch im weiteren Spielverlauf lief im Angriff wenig zusammen. So konnte Hildesheim das Ergebnis in ein 6:4 umdrehen. Auch der zweite Vertreter aus Niedersachsen drohte beide Punkte aus Berlin mitzunehmen.

Doch die Spandauer Mannschaft kämpfte sich zurück ins Spiel und jubelte drei Sekunden vor Schluss über den Siegtreffer. „Dieser Sieg war ganz wichtig für die Moral und für die Atmosphäre vor dem schwierigen Wochenende mit den Auswärtsspielen in Krefeld und Düsseldorf“, sagte Co-Trainer Dirk Hohenstein.

Ganz entscheidenden Anteil an der allgemeinen Entwicklung der Mannschaft und dem Sieg im Besonderen schreiben alle Verantwortlichen dem Trainingslager zu, das die Mannschaft in den Herbstferien in Ungarn absolviert hat. Sportpsychologe Uwe Knepel stellt fest: „Neben der Spielstärke der Ungarn war auch eindeutig eine viel höhere Konzentration der Spieler wichtig für den Erfolg des Trainingslagers. Offensichtlich ist der Schulalltag auch für die jugendliche Psyche wirklich hart, denn von dieser Last befreit, konnten die Jungs viel fokussierter trainieren.“

Die Finanzierung des Trainingslagers sicherte die „Interhyp-Initiative“, die der Jugendabteilung der Wasserfreunde bereits zum zweiten Mal 1.000 EUR beschert. Mit dem vorherigen Sieg konnte die Scheckübergabe mit ohnehin lächelnden Gesichtern in der Schöneberger Schwimmhalle erfolgen.

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