Rumänien besiegt Deutsches Team zum zweiten Mal

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Nach der 13:14 Niederlage im Gruppenspiel konnte das deutsche Wasserballteam auch im vorletzten EM Spiel gegen Rumänien keine Revanche nehmen und kassierte die 4te Niederlage im 6 ten Spiel in Belgrad.
Diesmal stand es nach der regulären Spielzeit 10:10!
Im anschließenden Penaltykrimi verschossen Julian Real und Maurice Jüngling,während die Rumänen durchgängig trafen.

Wieder wurde der Start verschlafen und Rumänien führte schnell 3:0 bevor das deutsche Team anfing auch am Spiel teilzunehmen.
Nach einem 3:6 Rückstand begann dann eine der wenigen deutschen guten Phasen des ganzen EM Turniers, die deutsche Mannschaft glich zum 6:6 aus und spielte einen beherzten, überlegenen Anfang des 4ten Viertels .

3 Tore in Folge brachten kurz vor Ende  des Spieles einen beruhigenden 9:7 Vorsprung und das deutsche Team schien mit Spielern, die nun auch eine andere Körpersprache hatten, auf der sicheren Siegerstraße.
Mit neuen Spielern von der Bank kam der nicht mehr erwartete Bruch im Spiel und der deutsche Angriff versagte auch in den aussichtsreichsten Positionen kläglich, während die Rumänen durch schlechte Zuordnung in der deutschen Defensive zu 3 leichten Toren kamen.

Das Spiel war dann eigentlich gegen Deutschland entschieden als Mateo Cuk, auf schönen Pass von Tobias Preuß nach einer Ecke, 1 Sekunde vor Spielende einen Stellungsfehler der Rumänen zum glücklichen 10:10 Ausgleich nutzte.

Leider verlief das Fünfmeterwerfen nicht wie beim 16:15 Sieg gegen die Slovakei, die Rumänen waren heute von der Strafwurflinie sicherer und siegten 14:13.

Das Spiel hätte nach der 9:7 Führung, von einem 3:6 Rückstand kommend, nicht mehr verloren werden dürfen, zumal das Team endlich mal einen Lauf hatte.
Warum es dazu kam, wird sicher eine der vielen, nach diesem unbefriedigenden EM Turnier zu
analysierenden Fragestellungen sein.

Jetzt muss das Team am Samstag gegen Frankreich oder die Niederlande um die Plätze 11 und 12 spielen, ein Sieg gegen Rumänien hätte wenigstens noch den 9ten Platz möglich gemacht.
Dieser hätte vielleicht noch auf einen WM Startplatz 2017 hoffen lassen, so ist der WM Zug jetzt endgültig abgefahren.

Der 11te,sowie auch der 12te Platz ermöglichen zwar noch einen Nachrückerplatz für das im April in Triest/Italien stattfindende Olympiaqualifikationsturnier, die in Belgrad gezeigte, weit von den Möglichkeiten des Teams entfernte Form wird jedoch sicher nicht für eine Teilnahme in Rio ausreichen.

Ein letzter Sieg im abschließenden EM Spiel würde unserem Vereinstrainer Petar Kovacevic ermöglichen, nicht völlig desillusionierte Spandauer Spieler zurück im Vereinstraining begrüßen zu müssen.
Denn 10 Tage später muss unser Team schon zum nächsten Champions League Spiel beim ungarischen Topteam in Eger antreten und möchte dabei an die bisher sehr guten Champions League Auftritte unseres Vereinsteams anknüpfen.

Vielleicht kommt dann durch weitere gute internationale Auftritte unserer Spieler mit dem Vereinsteam auch der dringend für die Nationalmannschaft benötigte Rückenwind für die immer noch mögliche Olympiateilnahme 2016 in Brasilien.

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