Petar Kovacević ist der neue Trainer bei Spandau 04

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Der international bekannte Trainer Petar Kovacecić wird in der nächsten Saison als Cheftrainer den Wasserfreunden Spandau 04 fungieren. Der 39-jährige gebürtige Montenegriner (Kotor), der aktuell die französische Staatsangehörigkeit besitzt, hat einen Vertrag für ein Jahr beim amtierenden Deutschen Wasserballmeister unterzeichnet.

Pressemitteilung Wasserfreunde Spandau 04 vom 22. Juni 2014

Wasserball Saison 2014/2015

Kovacević tritt die Nachfolge von Peter Röhle an, der nach der kurzfristigen Entlassung von Andras Gyöngyösi im April 2014 die Wasserfreunde am Ende der Saison zum Pokalsieg und Meisterschaft führen konnte.  Röhle ist aus beruflichen Gründen nicht in der Lage, die Trainertätigkeit für seinen Verein in der neuen Saison fortzusetzen.

 

Mit Kovacević kommt ein erfahrener Wasserballtrainer in die Hauptstadt. Der verheiratete Familienvater mit 2 Kindern startete seine Karriere in Frankreich. Er durchlief anschließend folgende Stationen:

 

2004-2005    Olympic Nizza (F)

2005-2006    VK Becej (Srb)

2006-2012    CN Marseille (F), parallel dazu von 2008-2012 Bundestrainer in Frankreich und

2012-2014    Galatasaray Istanbul (Tur)

 

In der vergangenen Saison traf Petar Kovacević mit seiner Mannschaft, dem Türkischen Meister aus Istanbul, in der Champions-League bereits zweimal auf das Team der Wasserfreunde und konnte sich dabei einen guten Eindruck von der Spielstärke des deutschen Meisters machen. Für den jungen, aber bereits sehr erfahrenen Coach ist es eine große Freude und Ehre bei den Berlinern, die aufgrund ihrer Historie noch immer als eine der erfolgreichsten europäischen Wasserballmannschaft gelten, seine Arbeit zu beginnen.

 

Die Wasserfreunde haben für die neue Saison wieder einige notwendige Personaländerungen zu kompensieren:

Fabian Schroedter und Marc Politze, zwei langjährige Leistungsträger, haben bereits ihr definitives Karriereende bekannt gegeben.

Die beiden Centerverteidiger Thomas Kick und Timo van der Bosch haben den Verein nach nur einer Spielzeit wieder verlassen. Thomas Kick ist zu seinem Heimat-Verein, dem SV Weiden, zurückgekehrt und Timo van der Bosch wird wahrscheinlich wieder die Nähe seiner Familie suchen und möglicherweise beim SSV Esslingen oder dem SV Cannstatt unterkommen.

Mit dem 32 Jahre alten Andreas Schlotterbeck, Centerspieler bei den Wasserfreunden seit 1999, hat der Verein sich nicht über eine erneute Zusammenarbeit einigen können. Andreas möchte seinem Traum folgen und einen Vertrag im Ausland erhalten. Nach seinen Aussagen orientiert er sich dabei nach Frankreich und ist mit einem Verein in Lille im Gespräch.

 

Dennoch wird Petar Kovacević, der mit den Wasserfreunden ab November 2014 wieder in der Champions-League antreten wird, auf eine personell spielstarke Mannschaft zählen dürfen. Die Zielsetzung für die neue Saison heißt für Kovacević die Titelverteidigung der beiden Deutschen Titel Pokal und Meisterschaft, sowie ein gutes Abschneiden in der Champons-League. Nach der noch ausstehenden Auslosung auf der internationalen Ebene kann diesbezüglich eine genauere Zieleinschätzung genannt werden.

Mit Laszlo Baksa (Hun), Mateo Čuk (Cro), Marin Restivić (Mne) und dem jungen Centertalent Petar Marković (Srb) konnte Spandau seine 4 starken ausländischen Spieler weiterhin verpflichten. Außerdem werden unsere deutschen Spitzenspieler Moritz Oeler, Marko Stamm und Maurice Jüngling ebenfalls dem Verein treu bleiben.

Sehr glücklich ist die Vereinsführung über die Rückkehr des Spandauer Urgewächses und Nationalspielers Tobias Preuß. Tobias hat ein mehrjähriges Studium an der USC in Californien, wo er auch der Wasserball-Universitätsauswahl angehörte, erfolgreich abgeschlossen. In der vergangenen Saison spielte  Tobias bereits wieder in Deutschland für W98 Waspo Hannover.

 

Insgesamt ist damit die Spielersuche aber nicht abgeschlossen. Innerhalb der nächsten Monate wird Spandau möglicherweise weitere, interessante Spieler in die Mannschaft integrieren, um in der Champions-League weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.

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