Niederlage mit herben Verlusten

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Die Spandauer Wasserball-Helden haben es in der aktuellen Champions-League-Saison nicht leicht. Mit den ersten 3 Spielen konnte kein zählbarer Erfolg erzielt werden. Am letzten Mittwoch musste die Mannschaft eine klare Niederlage hinnehmen. Wie auch die beiden letzten Gegner der Spandauer, Szolnok und Dubrovnik, ist das Team aus Rijeka personell fantastisch besetzt.

Der auf der Centerposition mit riesigem Einsatz kämpfende Mateo Cuk hatte verständlicherweise gegen drei sich in der Verteidigung abwechselnde, international renommierte  Verteidiger einen erheblich schweren Stand. Daher gelang es den Berlinern während der ersten beiden Spielviertel nicht, die ebenfalls auf allen anderen Positionen stark besetzte und aggressiv arbeitende Verteidigung der Kroaten zu beeindrucken.

Auf der anderen Seite agierte Rijeka mit dem zurzeit wohl weltbesten Centerspieler Cosmin Radu (Rou) im Angriff eindrucksvoll. Radu allein erzielte 4 Tore für sein Team.

Positiv zu bemerken ist die Tatsache, dass die Spandauer sich nach einem deutlichem Rückstand von zeitweise 2:8 Toren während des 2. Spielabschnittes und dem Ausscheiden ihres Kapitäns Marko Stamm nicht in die Verliererrolle ergaben, sondern ihre Leistung steigern konnten und somit eine ausgeglichene zweite Halbzeit absolvierten.

Marko Stamm musste nach einer absolut unnötigen Tätlichkeit des Weltklassespielers Sandro Sukno mit dem Verdacht auf einen Nasenbeinbruch das Wasser verlassen und in einem Krankenhaus behandelt werden. Schwer vorstellbar ist, was geschehen wäre, wenn der zuständige Schiedsrichter regelgerecht gehandelt hätte und einen Spielausschluss wegen Brutalität gegen Sukno verhängt hätte. Denn dann hätten die Berliner die Möglichkeit bekommen, 4 Minuten in Überzahl zu spielen und den Rückstand zumindest deutlich zu reduzieren.

Das gesamte Spiel war durch extrem körperlichen Einsatz geprägt. Mehrere Berliner Spieler erlitten  Blessuren.

Die aktuelle Aufgabe des Deutschen Meisters ist, die Verletzungen der Spieler auszukurieren und das gesamte Team wieder in Bestform zu bringen, um dann in 14 Tagen in Istanbul die ersten Punkte zu gewinnen.

 

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Champions – League 2014/2015, Spiel 3 in Rijeka, 14. Januar 2015

Primorje Rijeka – Wasserfreunde Spandau 04: 11:5 (4:1, 4:1, 1:1, 2:2)

Torschützen: Marin Restović 3, Marko Stamm, Mateo Cuk, 1

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