Nachbetrachtung zu den Deutschen Masters-Wasserball 2016 in Düsseldorf

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Nun ist es vorbei, das sehr ereignisreiche Wochenende. Wir haben in diesem Jahr aus Duisburg und Cannstatt sehr viel „Gegenwind“ bekommen, uns aber auch sehr gekonnt aus der Affäre gezogen.

War es gegen WPM Duisburg noch ein Kopf an Kopf-Rennen, weil wir den Gegner allzu leicht wieder ins Spiel kommen ließen, so gab es gegen den SV Cannstatt Spannung pur.

Die Duisburger haben von unserer Unkonzentriertheit in Verteidigung und Angriff profitiert, aber insgesamt war das Spiel immer weitestgehend unter Kontrolle.

Anders dagegen die Cannstätter. Sie hatten nicht nur einen sehr gut aufgelegten Volker Wörn im Tor, sondern gingen auch sehr engagiert und mit einer guten Chancenauswertung zu Werke. Wir waren zwar optisch überlegen, aber vor dem Tor scheiterten wir fast ausnahmslos. Sogar eine Strafstoß konnten wir nicht verwerten. All diese negativen Aspekte brachten das Team aber nicht aus dem Konzept. Unermüdlich wurde der Druck auf die Cannstätter hoch gehalten und kurz vor Ende des dritten Viertels gelang uns dann der Anschlusstreffer zum 2:4. Die Cannstätter waren platt und wollten das Ergebnis nur noch über die Runden bringen, aber wir nicht!

So kam, was kommen musste. Wir hatten mächtig Aufwind und trafen nun endlich auch wieder ins Tor, während die Cannstätter immer mehr verkrampften. Folgerichtig erzielten wir Sekunden vor Spielschluss sogar noch das Siegtor. Ein grandioses Spiel mit einem verdienten Sieger, der eine ganz tolle Moral gezeigt hatte.

Die Zuschauer verfolgten ganz gebannt jede Szene und gratulierten beiden Teams anerkennend. Lange gab es kein so spannendes Spiel mehr bei den Deutschen Masters.

Zuschauer ist das Stichwort. Neben unseren eigenen Schlachtenbummlern, bei denen ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken möchte, waren bei jedem Spiel viele Zuschauer am Beckenrand, so dass die Stimmung auf den Rängen auch bis ins Wasser vordrang und die Leistungen der Kontrahenten positiv beeinflusste. Es macht einfach viel mehr Spaß vor Zuschauern, als vor leeren Rängen zu spielen.

Bei der Siegerehrung waren dann alle Anstrengungen vergessen und die Freude war groß!

Sogar die „Presse“ ist schon auf uns aufmerksam geworden und hat den Abschied von Dirk bildlich festgehalten. Leider ist die Resonanz im Verein nicht so groß.

 

u. v. l. n. r. Ralf Klahr, Pjotr Bukowski, Marcus Klimper, Klaus Semmele (Betreuer), Dirk Müller, Ulf Lindenberg und Dirk Enge o. v. l. n. r Carsten Kusch, Steffen Heiling, André König, Axel Baehr (Trainer) und Lasse Noerbaek (im Bild fehlen Luis Rodriguez und Dirk Klingenberg)

u. v. l. n. r. Ralf Klahr, Pjotr Bukowski, Marcus Klimper, Klaus Semmele (Betreuer), Dirk Müller, Ulf Lindenberg und Dirk Enge
o. v. l. n. r Carsten Kusch, Steffen Heiling, André König, Axel Baehr (Trainer) und Lasse Noerbaek (im Bild fehlen Luis Rodriguez und Dirk Klingenberg)

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