Nach CL-Heimsieg gegen Sabadell ist der Pokalerfolg in Hamburg Pflicht

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Am Mittwoch, dem 2. Spieltag der Gruppe B der Champions-League, rehabilitierten sich die Berliner mit 11:8 Toren gegen Spaniens Vizemeister CN Sabadell zumindest teilweise für den Misserfolg bei ihrem Start in die CL-Saison (5:11 bei Jadran Herceg Novi zwei Wochen zuvor in Montenegro). Leider fehlte aber erneut die Konstanz über die gesamte Spielzeit hinweg. Der klaren 6:1-Halbzeitführung folgte nach der Pause eine 5:7-Hälfte.

Am kommenden Sonntag werden die Wasserfreunde beim SV Poseidon Hamburg im DSV-Pokalachtelfinale antreten und sich den Einzug unter die Top 8 des Wettbewerbs sichern. Seit 1979 waren die Wasserfreunde 31-mal Pokalsieger. In der letzten Saison mussten die Berliner sich jedoch mit dem 3. Platz zufriedengeben, nachdem das Halbfinale gegen Waspo Hannover klar mit 4:9 verloren gegangen war.

In Hamburg ist Spandau der Favorit. Aber das Match sollte dennoch nicht mit halber Kraft bestritten werden. Für den Gastgeber ist die Partie das „Spiel des Jahres“ (Manager Florian Lemke, 28). Das Ergebnis, so der 28-jährige, habe „absolut keine Priorität“. Alle Akteure wollten „viel spielen und daran teilhaben. Das ist unser Ziel und wenn wir dabei Spandau das ein oder andere Mal ein wenig ärgern können, sind wir super zufrieden“. Der Hamburger Spieler Vincent Hebisch (22) ist dabei sicher besonders motiviert. Der Neuzugang, der von den White Sharks Hannover nach Hamburg wechselte, hat sein Wasserball-Handwerk im Spandauer Team erlernt, mit dem er 2014 und 2015 Meister und Pokalsieger wurde und sieben Länderspiele absolvierte.

 

Deutscher Wasserball-Pokal (DWP) 2017/2018, Achtel-Finale

12. November 2017

Poseidon Hamburg – Wasserfreunde Spandau 04

 

Spielort:         edel-optics.de Arena

                        Kurt-Emmerich-Platz 10-12, 21109 Hamburg Wilhelmsburg

Spielbeginn:   14:00 Uhr

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