Lokalderby, das war es auch schon!

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Das Team von Trainer Petar Kovacevic zeigte in den beiden ersten Vierteln eine konsequente Leistung in der Defensivarbeit. Den Neuköllnern gelang es nicht, gefährliche Situationen im Angriff für das Spandauer Team zu schaffen. Wenn es ihnen dann aber dennoch einmal gelang, den Ball auf das Tor von Laszlo Baksa zu werfen, war dieser zu Stelle und konnte den Ball abwehren.

Somit hatte der Deutsche Meister den 14:1-Spielstand zur Halbzeit auch absolut verdient.

Die 2. Hälfte der Begegnung orientierte sich dann leider nicht mehr entsprechend der Vorstellungen des Spandauer Trainers. Der Neuköllner Mannschaft gelang es im 3. Viertel 2 Tore aus Überzahlsituationen zu erzielen und sie selbst mussten nur 3 Gegentreffer hinnehmen. Spandau ging in dieser Phase des Spiels zu leichtfertig mit gut herausgespielten Tormöglichkeiten um und verpasste daher eine ganze Reihe von Torchancen. Die Wasserfreunde konnten ihren Vorsprung somit nicht   ausbauen. Im letzten Spielabschnitt funktionierte der Angriff der Berliner dann wieder besser. Aber der große Unmut des Berliner Torhüters über 3 Gegentore war auch für die Zuschauer deutlich sichtbar.

Insgesamt betrachtet war der Sieg der Spandauer nicht viel mehr als eine Pflichtaufgabe. Es gelang dem Team aber leider nicht das hohe Niveau der Defensive über das ganze Spiel aufrecht zu erhalten. Allerdings soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass bei einigen Spielbeobachtern ein wenig der Eindruck entstand, dass dem Neuköllner Team in der 2. Spielhälfte etwas Unterstützung vom Beckenrand zuteil wurde. Vielleicht handelt es sich dabei aber auch nur um subjektive Fehleinschätzungen.

 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 2016/2017, Spiel 6, 21. Januar 2017

Wasserfreunde Spandau 04 – SG Neukölln 23:7 (6:1, 8:1, 3:2, 6:3)

Torschützen:       R. Saudadier, M. Cuk 4, M. Stamm, T. Preuß 3, N. Dedovic, L. Gielen, M. Jüngling 2, M. Restović, M. Oeler, P. Gottfried 1

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