Letzter Showdown vor Rio: Europameisterschaften in Sofia

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Bei den Europameisterschaften in Sofia (4. – 10. Juli) kommt es zum letzten großen internationalen Aufeinandertreffen vor den Olympischen Spielen. Das deutsche Team reist mit neun Athletinnen und Athleten in die bulgarische Hauptstadt.

Die diesjährigen Kontinentalmeisterschaften stehen ganz im Vorzeichen der Spiele am Zuckerhut, die in fünf Wochen eröffnet werden. Nichtsdestotrotz nutzen einige Spitzenathleten die Wettkämpfe in Sofia zur Standortbestimmung und als Generalprobe. Für andere ist es die Chance, sich wieder oder erstmals auf der großen Bühne zu präsentieren.

Das gilt auch für das deutsche Team um die Olympiastarter Annika Scheu (Berlin), Patrick Dogue und Christian Zillekens. Während Schleu im Einzel an den Start geht, sammeln die beiden Athleten aus Potsdam Wettkampfpraxis in der Staffel bzw. im Mixed.

Für Janine Kohlmann (Potsdam) dürften die Europameisterschaften eine gute Gelegenheit sein, die Enttäuschung über das in der internen Entscheidung so knapp verpasste Olympiaticket vergessen zu machen. In Abwesenheit von Lena Schöneborn (Bonn) vervollständigen Ronja Döring und Alexandra Bettinelli (beide Berlin) das Frauen-Quartett.

Bei den Männern möchte Stefan Köllner (Potsdam) in Sofia an frühere Erfolge anknüpfen. Dass der 31-Jährige dazu immer noch das Potenzial hat, zeigte er jüngst beim Weltcup in Kecskemet, als er sich als Elfter in der Weltspitze zurückmeldete. Nach dem verpassten Sprung in die diesjährige Weltcup-Mannschaft möchten Fabian Liebig (Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin) in Sofia ihr Können beweisen. Matthias Sandten (Bonn) musste verletzungsbedingt seinen Start kurzfristig absagen.

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