Letzte Chance der Wasserfreunde auf das Champions-League-Final-Six

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Pressemitteilung Spandau 04 vom 19. Februar 2014:

Champions – League 2013/2014, Spieltag 6 in Berlin, 22. Februar 2014

Wasserfreunde Spandau 04 – Partizan Belgrad

Spielort: Sport- u. Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spielbeginn:   19.00 Uhr


Wasserfreunde Spandau 04 kontra Partizan Belgrad – das Duell zwischen diesen beiden Teams mit großer Geschichte und ebenso großen Erfolgen in der Vergangenheit steht am Samstag (Schwimmhalle Schöneberg, um 19 Uhr) zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen auf dem Programm der Champions-League-Hauptrundengruppe B. Ende Januar schlossen die Berliner in der serbischen Hauptstadt mit einer 5:7-Niederlage die Hinrunde ab. Partizan behauptete damit vorerst den wichtigen dritten Rang, der am Ende im Mai den Einzug ins Final Six des europäischen Königswettbewerbs bedeuten würde. Mit diesem Erfolg bauten die Serben ihren Vorsprung auf den Vierten, Spandau 04, bereits auf fünf Punkte aus.

Dieses erneute Aufeinandertreffen der beiden aktuellen Vizemeister ihrer Länder am Samstag beim Auftakt der CL-Rückrunde ist von enormer Bedeutung. „Spandau hat die Chance zurückzuschlagen – wahrscheinlich ist dieses die letzte“, war zutreffend auf der Webseite des europäischen Verbandes LEN zu lesen. Ein Sieg der Gäste ließe ihre Differenz zu den Wasserfreunden auf acht Zähler anwachsen – die Hoffnung auf die Teilnahme am Final-Six könnten die Wasserfreunde dann wahrscheinlich beerdigen. Das Vorhaben der Gastgeber für den Samstag ist daher eindeutig: „Wir wollen gewinnen! Und wir können das auch!“, erklärt Manager und Co-Trainer Peter Röhle.

Am vergangenen Wochenende verloren beide Teams in den heimischen Ligen jeweils gegen den Landesmeister: Spandau beim ASC Duisburg mit 6:9 und Partizan sogar daheim gegen den Stadtrivalen Roter Stern mit 9:11. Zwar lebt Partizan, nominell das erfolgreichste Team in Europas Wasserballgeschichte, wie auch Spandau stark vom Ruhm vergangener Tage, aber die aktuelle, junge Mannschaft  weist eine Reihe von Auswahlspielern aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens auf, die zu den europäischen Spitzenspielern ganz Europas gehören. Trotz ihrer Bestbesetzung, mit der die Berliner am Samstag antreten können, sind die Wasserfreunde im anstehenden Duell daher keineswegs Favoriten.

Mit Dusan Mandic, dem dreifachen Torschützen des Hinspiels, Milos Cuk und Nikola Dedović (alle Serbien) setzt Partizan auf erstklassige Nationalspieler. Partizans Präsident Aleksandar Sostar (50) und der Cheftrainer Vladimir Vujasinovic (40) sind  zwei Wasserball-Legenden.  Allein schon ihre Namen wirken als ein psychologisches Moment. Im verlorenen Hinspiel agierte Spandau zwar zumeist auf Augenhöhe, lief aber immer einem Rückstand hinterher. „Das wollen wir diesmal unbedingt vermeiden und Partizan von Beginn an unter Druck setzen“, lautet das strategische Rezept von 04-Coach Andras Gyöngyösi.

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