Internationaler Rückenwind für die nationale Herausforderung

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Pressemitteilung Spandau 04 vom 06. Dezember 2013:

Deutsche Wasserball-Liga (DWL)

07. Dezember 2013, Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg

Spielbeginn: 16 Uhr,
Spielort: Sport- u. Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin


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Marko Stamm, dreifacher Torschütze gegen den türkischen Meister Galatasaray Istanbul

Am Samstag ist es soweit: Die Wasserfreunde Spandau 04 empfangen in der SSH Schöneberg den amtierenden Deutschen Meister ASC Duisburg, der in der Vorsaison die Berliner in Meisterschaft und Pokal gleich doppelt vom Thron gestoßen hatte, bereits am 4. Spieltag der Deutschen Wasserball-Liga.

Bisher stehen die Westdeutschen in der Achter-Gruppe A der höchsten Spielklasse dank einer drei Treffer besseren Tordifferenz einen Platz vor den Berlinern. Das ist ein statistischer Wert ohne große Aussagekraft, denn die beiden Finalkontrahenten der Vorsaison hatten es bislang nur mit schwächeren Gegnern zu tun, gegen die hohe Pflichtsiege normal waren.

„Am Samstag werden wir sehen, welches der beiden Teams seinen Ansprüchen genügen kann. Einen Motivationstrainer für unsere Jungs brauchen wir angesichts des vergangenen Spieljahres sicher nicht.
Alle sind heiß und hungrig, wir wollen den Sieg“, sagt Manager und Co-Trainer Peter Röhle. „Es wird ein Kampf mit viel Emotion“, so lautet Röhles Prognose.

Die bisherige Saison ist für beide Teams durchaus unterschiedlich verlaufen. Spandau ist nach zwei Partien der Champions League-Hauptrunde (8:6/H gegen Oradea und 9:9 am Mittwoch in Istanbul), für die man dank Wild Card direkt gesetzt war, sowie drei DWL-Spielen in der Saison noch ungeschlagen. Duisburg dagegen hat es nicht unter die Top 12 Europas geschafft.
Drei Niederlagen in der Qualifikation, mit 13:15 gegen Oradea, 8:9 gegen Szolnok/Ungarn, 7:12 gegen Marseille, beendeten den internationalen Auftritt der Duisburger im Schnelldurchgang.

„Daraus eine Favoritenposition für Spandau abzuleiten, wäre freilich unangebracht“, meint Peter Röhle. „Am Samstag geht alles bei Null los.“

In der laufenden Saison hat es zwischen den beiden Rivalen bislang nur einen heftigen verbalen Schlagabtausch um das ausgefallene Supercup-Spiel vor der Saison gegeben, dem der ASCD aus Spandauer Sicht zum Leidwesen der Fans mit Leibeskräften aus dem Weg gegangen ist. „Nun
gibt es quasi die späte Nachholung dieses Gipfels, und der Sieger kann sich inoffiziell heimlich Supercup-Gewinner nennen“, scherzt der Spandauer Manager.
Beide Teams, so hört man, treten weitgehend in Bestbesetzung an.

Man darf auf Spitzenwasserball mit garantierter Spannung hoffen.

 

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