Esslingen mit dem Mut der Verzweiflung, aber chancenlos

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Die Mannschaft des SSV Esslingen hatte am vergangenen Wochenende nur mit sieben Spielern antreten können, aber jetzt standen beim  Deutschen Rekordmeister mehr Spieler zur Verfügung. An diesem Samstag standen 11 Namen auf dem Protokoll. Das lag allerdings nur an dem glücklichen Umstand, dass die schwäbische U17 Mannschaft keinen Einsatz hatte. Insgesamt 5 Spieler der Startformation waren nicht nach Berlin angereist und daher kamen sogar Spieler vom Jahrgang 2000 zum Einsatz. Mit einem derart eingeschränkten Kader ist es schwer, in der Bundesliga zu bestehen. Die Motivation der verbliebenen Spieler aus Esslingen erreicht da vielleicht schon ihre Grenze.

Die Spandauer, die den Mannschaftkapitän Marko Stamm, Mehdi Marzouk sowie Routinier Erik Miers eine Regenerationspause zugestanden, brachten hauptsächlich ihre Nachwuchskräfte zum Einsatz.

Erfreulich aus Spandauer Sicht ist der spielerische Fortschritt des lange wegen Verletzung pausierenden Torjägers Moritz Oeler. Moritz befindet sich auf dem richtigen Weg, den nötigen Spielrhythmus wiederzufinden, so Trainer Petar Kovacević. Mit 5 Toren war Moritz an diesem Tag der erfolgreichste Berliner Werfer und wurde folgerichtig ach zum Spieler des Tages gewählt.


 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 2015/2016, 9. Spiel, 13. Februar 2016

Wasserfreunde Spandau 04 – SSV Esslingen 17:2 (6:0, 2:0, 6:2, 4:0)

Torschützen:      Moritz Oeler 5, Mateo Cuk 4, Maximilian Costa 3, Tim Donner, Lukas Küppers, Christian Schlanstedt, Maurice Jüngling, Hatem El Ghannam (je 1)

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