Die Wasserfreunde spielten nur im 1. Viertel meisterlich

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Mit einem 21:8 Kantersieg gegen den SV Krefeld 72 im zweiten Spiel des „Best-of-Three“-Viertelfinales ist der Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft eingezogen. Dort wird der SSV Esslingen der Gegner der Berliner sein. Die Esslinger brauchten ebenfalls nur zwei Partien, um als Fünfter der A-Gruppen-Hauptrunde den Vierten, Bayer Uerdingen, auszuschalten.

Das erste Match des „Best-of-Five“-Halbfinales wird Spandau am 20. Mai in Esslingen absolvieren. Die beiden darauf folgenden Heimbegegnungen sind für Pfingstsamstag und Pfingstsonntag (23./24.05.2015) angesetzt.

Nur 46 Stunden nach dem 15:11-Auswärtserfolg in Krefeld, bei dem sich der Favorit aus der Hauptstadt über lange Zeit schwer getan hatte, ließ Spandau beim Rückspiel in der heimischen Schöneberger Schwimmhalle von Beginn an keine Zweifel am eigenen Sieg entstehen. Schon nach vier Minuten stand es 6:0, nach dem ersten Viertel bereits 8:0. Krefeld war nur mit neun Aktiven angereist, u.a. ohne die Ex-Nationalspieler Sven Roeßing (Sperre) und Tobias Kreuzmann, den vierfachen Torschützen im Auftaktmatch.

Nach dem lockeren aber erfolgreichen Spielstart ließen die Spandauer Spieler aber in ihrer Konzentration stark nach. Manager Peter Röhle kritisierte: „Gegen einen Gegner, der mit einem B-Team und einem Mini-Kader antritt, sollte es eigentlich gelingen, mit einer konzentrierten Abwehrleistung wesentlich weniger als 8 Gegentore zu erhalten. Auch beim Angriff war die Leistung nicht optimal, denn trotz der 21 erzielten Toren wurden noch unzählige Großchancen nicht verwandelt. Trainer Petar Kovacević erwartet auch in vermeintlich leichten Spielen ein optimales Ausnutzen der spielerischen Möglichkeiten jedes einzelnen Teammitgliedes. So darf sich das nicht wiederholen.

“ Spieler des Tages wurde der Torwart des SV Krefeld 72, Sascha Vaegs, der trotz seiner nicht immer optimal arbeitenden Verteidigung viele gute Chancen der Berliner vereiteln konnte.

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