Die Wasserfreunde behaupten sich an der Tabellenspitze

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Trainer Petar Kovacević hatte vor dem Spiel von einer sehr ernstzunehmenden Aufgabe seines Teams gesprochen. Er wusste, was er sagte. Denn der letzte Sieg der Berliner im Duisburger Schwimmstadion lag bereits einige Zeit zurück. Am 3. Dezember 2011 konnte das Berliner Team dort letztmalig mit 9:8 gewinnen. Dazu musste beachtet werden, dass seine Spieler in jüngster Vergangenheit  nach den Reisestrapazen einen schlechten Start hingelegt hatten.

Die Intensität der Spielvorbereitung wurde deshalb deutlich erhöht und das sollte Früchte tragen. Diesmal gelang im 2. Viertel bereits eine 3:0 Führung, das war ein perfekter Start. Aber die Duisburger gaben sich noch lange nicht geschlagen und glichen im dritten Spielabschnitt zum Spielstand von 3:3 aus.  Wieder konnte sich Spandau mit drei Toren Vorsprung absetzen, so hieß es zwischenzeitlich 6:3 für die Berliner. Duisburg schaffte es, sich bis 4:47 min. vor dem Ende des Spiels auf 7:8 Tore heranzuspielen, konnte allerdings dem dann beginnenden Endspurt der Berliner nicht mehr viel entgegensetzen. Spencer Hamby, Marin Restović und Erik Miers brachten es fertig,  innerhalb von 91 Sekunden 3 Tore zu werfen und damit ihre Mannschaft mit 4 Toren in Führung zu bringen. Das sollte für den Sieg in Duisburg reichen und den 1. Platz an der Tabellenspitze der Liga festigen.

Spandaus Stärke an diesem Tag waren die kompromisslos geschwommenen Schnellangriffe. Allein 6 Tore wurde aus einem Konter heraus erzielt. Marko Stamm wurde zum besten Spieler des Tages gekürt und das nicht ausschließlich durch die von ihm erzielten 4 Tore.


 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL), 2015/2016, 6. Spiel, 21. November 2015

ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04: 8:11 (0:2, 2:1, 3:4, 3:4)

Torschützen: Marko Stamm 4, Mateo Cuk, Marin Restović, Eric Miers 2, Spencer Hamby 1

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