Deutsche Masters – Finale

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Heute ging es für unsere „Dritte“ um die Wurst. Silber war sicher, aber alle standen hinter Andis Leitspruch „Lieber tot, als Zweite“.

Von Beginn an sehr konzentriert gingen wir ins Spiel gegen die WPM Duisburg. Keine Chance in der Abwehr lassen und vorne Tor um Tor machen, war die Devise und es hat geklappt!

Zwei Tore unseres Matchwinners, Luis, brachten uns 2:0 in Führung und Andi packte noch ein Tor drauf,so dass wir das erste Viertel deutlich für uns entscheiden konnten.

Anschließend kam ein kleiner Lerneffekt, dass angesagte Gegenspieler auch ihrer Einschätzung entsprechen. Kurz gesagt, haben wir einfach den besten Schützen des Gegners frei gelassen und dieser hat sich mit dem 3:1 bedankt. Aber die Antwort durch Calle erfolgte sofort. Mit 4:2 Toren ging es ins dritte Viertel. Hier wurde kräftig gerungen,aber von beiden Seiten kam nicht Zählbares. Duisburg konnte nicht und wir haben einige gute Chancen nicht genutzt.

Das letzte Viertel musste nun die Entscheidung bringen. Hatten wir schon zwei nicht gegebene Strafwürfe verkraftet, mussten wir ein Geschenk an den Gegner hinnehmen. Ehrli hatte in blendender Manier den Ball von gegnerischen Center erkämpft, das sehr reichliche Publikum applaudierte und Ehrli genoss die Szene. Leider spielte der Gegner weiter, entwand Ehrli den Ball und vollendete zum 4:3. Plötzlich war das Spiel wieder offen und ein Wechsel in die Stammformation war unvermeidlich.

Neuer Angriff, neues Glück und Gottvertrauen in Luis, der sich durchgetankt hatte. Dem Trainer ist das Herz stehengeblieben, als Luis freistehend vor dem Tor den Ball über Kopf nach hinten verlängerte und dieser mit der zweiten Welle die Torlinie überquerte, 5:3!

Nun hatte der Schiedsrichter noch einmal ein Herz für die Duisburger und stellte unseren Torwart, Ulli , 22 Sekunden vor Spielschluss aus dem Wasser. Ulli, sich keiner Schuld bewusst und ein weiterer Garant unsers Erfolges, machte sich nur zögerlich auf den Weg in die Wechselzone, wofür ihm ein einen Strafstoß angerechnet wurde. Ohne zu zögern übernahm Luis die Verantwortung uns stelle sich ins Tor. Buki reklamierte noch schnell die Torentfernung und der Duisburger Fünfmeterschütze hatte langsam Schweißperlen auf der Stirn. Fazit war, dass er nur die Latte traf und der zwölfte Meistertitel bei den Masters war im Sack! Auch wenn nicht alle Spieler persönlich erwähnt wurden, war es ein mannschaftlicher Erfolg, der ohne unsere gutbesetzte Auswechselbank nicht möglich gewesen wäre.

Es war ein zwar nicht deutlicher, aber hochverdienter 5:3-Sieg unserer „Dritten“. Viel Erfahrung, Spiele beim BSV und in der LGO zahlen sich eben aus!

Unsere Torschützen waren Luis (3) sowie Calle und Andi

Eine kleine Nachbetrachtung und Fotos folgen am Montag.

Insgesamt war Berlin bei den Deutschen Masters sehr erfolgreich. Der Charlottenburger SV gewann die Ak 45+ und belegte in der AK 50+ Platz drei, genau wie der Köpenicker SV.

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drei × fünf =