Champions League-Gastspiel in Istanbul. Revanche für die Vorsaison?

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Pressemitteilung Spandau 04 vom 03. Dezember 2013:

Champions – League 2013/2014, Spieltag 2 in Istanbul, 04. Dezember 2013

Galatasaray Istanbul – Wasserfreunde Spandau 04

Spielort: Kalamis Pool Istanbul, Spielbeginn: 20.30 Uhr


Viel schöner als in Berlin ist derzeit das Wetter am Bosporus nicht. Regen und nur 7 Grad geben die Meteorologen an. Die Leistung des Teams der Wasserfreunde Spandau 04 wird das aber nicht beeinträchtigen, sie werden in der Millionen-Metropole ihr zweites Match in der Gruppe B der Champions League-Hauptrunde gegen den türkischen Meister Galatasaray Istanbul
bestreiten.

Vor 13 Monaten waren die Berliner hier schon einmal zu Gast, verloren damals überraschend mit 7:10 und konnten sich auch in der Rückpartie daheim beim 8:11 nicht rehabilitieren. In der Fünfer-Vorrundengruppe wurde Spandau Letzter, die vier Teams davor zogen ins Achtelfinale. Auch Galatasaray, das seinen Namen einem Istanbuler Vorort verdankt. Die Türken schalteten danach Russlands Meister Sintez Kasan aus, erst in der Runde der besten Acht war gegen
Kroatiens Spitzenteam Jug Dubrovnik Endstation.

Nun hat die Auslosung Spandau und Galatasaray wieder zusammengeführt – diesmal allerdings in der Hauptrunde der nach neuem Modus mit zwei Sechsergruppen gespielten Champions
League. Beide Teams verdanken ihre Präsenz unter den Top 12 einer Wild Card der LEN. Jeweils die ersten drei der Gruppen qualifizieren sich für das Final Six Ende Mai nächsten Jahres – ein Ziel, das beide anstreben und damit schon am Mittwochabend (20.30 Uhr) eine Schlüsselpartie vor sich haben. Spandau hat seinen Auftakt daheim gegen Rumäniens Champion Oradea mit 8:6 gewonnen, Galatasaray zuhause gegen den Gruppenfavoriten VK Radnicki Kragujevac (Serbien)
mit 7:11 verloren. Außerdem gehören noch AN Brescia (Italien) und Partizan Belgrad, deren Duell am ersten Spieltag die Azzurri mit 11:6 gewannen, zum Sechser-Feld.

Für Kragujevac und Brescia scheinen zwei Plätze im Final Six sicher, wie die Chancen des Quartetts dahinter stehen, wird schon der zweite Spieltag deutlich machen. Die Türken treten mit einem gegenüber der Vorsaison nahezu unveränderten Team an. Ihre erfahrene Mannschaft, mit drei Serben, zwei Montenegrinern und einem US-Amerikaner, ist im Schnitt 26 Jahre alt und setzt auf Spielkontrolle, individuelle Klasse und starke Abschlussaktionen. „Wir
dürfen sie nicht den Rhythmus bestimmen lassen, müssen selbst agieren statt nur „reagieren“, sagt Manager und Co-Trainer Peter Röhle.

Gelinge das, ist der Auswärtssieg für die Spandauer möglich. „Fakt ist, dass es für unser Team mit Trainer Andras Gyöngyösi und einer Reihe von Akteuren, die erstmals anspruchsvolle internationale Luft schnuppern, die bisher größte Herausforderung der Saison wird“, erklärt Röhle. Nicht dabei sein wird Centerverteidiger Fabian Schroedter, der in diesen Tagen Vater wird.

 

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