29 Tore im Berliner Derby

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Das Neuköllner Trainergespann Carsten Oestereich und Flionel Chiru bemitleidete sich nach dem Spiel und beklagte, der Spandauer Trainer Petar Kovacevic hätte keine Gnade gegen das junge Team aus Neukölln walten lassen und vornehmlich die stärkste Besetzung seines Teams ins Wasser gebracht.

Die Spandauer haben eine ganz andere Einschätzung: Die jungen Akteure in den Reihen des Deutschen Meisters hatten sehr wohl viele Einsatzzeiten an diesem Samstag, was auch an der Auflistung der Torschützen zu erkennen ist.

Weiterhin befindet sich Spandau kurz vor dem 1. CL-Spiel dieser Saison (Samstag, 29.11.2014 18:00 Uhr, SSH gegen Dubrovnik) und hatte in dieser offiziellen Begegnung die letzte Möglichkeit, sich zu testen. Daher bestand auch aus sportlicher Sicht kein Anlass, einen Gang zurückzuschalten. – Auch grundsätzlich sollte als Ursache hoher Niederlagen zunächst die eigene Leistungsfähig erkannt  werden.

Spandau selbst kann mit der erzielten Torausbeute zufrieden sein. In der Defensive muss bis zum Spiel gegen Jug Dubrovnik allerdings noch die nötige Frische und Aggressivität ins Team zurückkehren.

 

Deutsche Wasserball-Liga (DWL)

Wasserfreunde Spandau 04 – SG Neukölln: 23:6 (5:1, 6:2, 7:1, 5:2)

Torschützen: M. Jüngling 6, Mateo Cuk 5, Markovic 3, M.Restovic, C. Schlanstedt 2, M. Oeler, E. Miers, M. Stamm, V. Hebisch, M. Costa 1

Spieler des Tages: Mateo Cuk

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