1.Weltcup im Modernen Fuenfkampf

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Gelungener Saison-Auftakt für die deutschen Frauen beim Weltcup in Sarasota (USA): Mit Lena Schöneborn (Bonn) als Fünfte und Annika Schleu (Berlin) als überraschende Achte zeigte die Mannschaft eine tolle Frühform im vorolympischen Fünfkampfjahr. Janine Kohlmann (Potsdam) vervollständigte das gute Team-Ergebnis mit dem 14. Platz.

Das Fechten verlief für die drei deutschen Starterinnen mit einigen Auf und Abs. Die amtierende Europameisterin Schöneborn schloss die Round Robin mit 21 Siegen bei 15 Niederlagen ab und kam durch zwei zusätzliche Siege im Ladder-System auf 228 Punkte, gleichbedeutend mit Rang 5.
Kohlmann und Schleu blieben mit 16 (201p) bzw. 15 Siegen (191p) etwas unter ihren Erwartungen, die Potsdamerin gewann im Fecht-Finale immerhin vier Zusatzpunkte hinzu.

Schleu und Kohlmann riefen über 200m-Schwimmstrecke ihr Potenzial ab und konnten mit ihrer Zeit von 2:18 bzw. 2:19 Minuten zufrieden sein.
Schöneborn blieb drei Sekunden über ihrer Zeit aus dem Halbfinale und schlug bei 2:23 Minuten an.

Dank couragierter Ritte auf anspruchsvollen Pferden konnten sich die drei Athletinnen im engen Klassement verbessern. Schöneborn mit 291 Punkten und Kohlmann dank eines fehlerfreien Ritts belegten die Zwischenränge neun und elf, auch Schleu wahrte mit nur zwei Abwürfen ihre Chance auf eine gute Platzierung.

Im Combined drehte die Berlinerin auf und schob sich mit einer starken Schieß-Lauf-Leistung um 15 Plätze auf Rang acht vor. Auch Schöneborn verbesserte sich insbesondere auf der Laufstrecke. Am Ende fehlten ihr als Fünfte nur wenige Sekunden auf das Podium mit Siegerin Samantha Murray (Großbritannien) sowie der Zweit- und Drittplatzierten Margaux Isaksen (USA) und Kate French (Großbritannien). Kohlmann verlor beim dritten Schießen viel Zeit, konnte aber eine Platzierung unter den Top 15 halten.

Die Berlinerin Ronja Döring war knapp in der Qualifikation gescheitert.
Am Samstag vertritt Matthias Sandten (Bonn) die deutschen Farben im Männer-Finale.

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